Mitleid mit Thilo Sarrazin? Der Ärmste wurde als Mensch doch einfach nur schlimm diffamiert – sagt er nun

24.8.2011: Ja, irgendwo muss ich noch eine kleine Tüte voller Mitleid mit Thilo Sarrazin in den Schubladen haben – haben ihn doch, wie er behauptet, alle ganz fürchterlich diffamiert, nur weil er sein segensreiches Werk über das sich selbst abschaffende Deutschland einer breiten Öffentlichkeit nahe gebracht hatte. Doch seine Partei, die SPD, habe ihn ebenso diffamiert wie die Politik allgemein und insbesondere die Medien. Ausgerechnet die letzteren nutzt er nun für seine Mitleidstour. Und mit welch gewichtigen Argumenten er da gleich über seine Kritiker herzieht, wie man bei Welt Online nachlesen kann: Da zieht er doch wahrlich Parallelen zur Stalin-Zeit – und zeigt mit diesem unbedachten Freud’schen Versprecher, in welcher Zeit und in welchem Gedankengut Sarrazin beheimatet ist. weiterlesen »

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SPD zeigt wie erwartet Charakterschwäche: Sarrazin wird nicht ausgeschlossen

21.4.2011:  Damit dürfte die SPD nun noch einmal eine deutliche Zahl an Anhängern verlieren: Statt den wegen seiner wahrhaft obskursen “Thesen” umstrittenen Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen, bleibt dieser SPD-Mitglied. Damit eignet sich die SPD als Partei auch für mich automatisch seine widersinnigen Aussagen an. Meinungsfreiheit ja, aber so viel dummes und ausländerfeindliches Zeug, wie Sarrazin in seinem Buch schreibt (ich habe es mir angetan und es gelesen), das ist wirklich keiner demokratischen Partei würdig.

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Sarrazin widerlegt: Deutschland schafft sich nicht ab

Es ist schon intereressant: Da beschäftigt sich die Bertelsmann-Stiftung mit etlichen Thesen des Bertelsmann-Autoren Thilo Sarrazin und meldet lapidar: Deutschland schafft sich nicht ab. Was die Bertelsmann-Stiftung zu Sarrazins obskuren Thesen zu sagen hat, ist wirklich lesenswert! Hier gibt es die Infos.

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Doppelter Rückzug: Steinbach und Sarrazin geben auf

Gute Nachrichten sind leider eher selten geworden und man sollte sie daher genießen: Thilo Sarrazin zieht sich selbst aus dem Vorstand der Bundesbank zurück, er geht freiwillig. Gut, denn rein rechtlich wäre es wohl schwierig geworden, ihn als Vorstand zu entlassen. Da wird Bundespräsident Wulff eine Menge Steine vom herzen Fallen… Und meine Lieblingsvertriebene Erika Steinbach hat sich nun endgültig ins Abseits gestellt und wohl auch ihr wahres Gesicht gezeigt – ich denke, die CDU ist endlich fertig mit ihr und wird auch gehörig aufatmen. Und neue Freunde aus Polen hat sich Frau Steinbach wohl auch nicht mehr gemacht bei ihrer Abschiedsgala während der Klausurtagung der CDU-Führung… Steht Steinbach als Präsidenin für ihren Bund, dann steht sie für ein antiquiertes Denkvermögen ewig Gestriger, die dummes und auch falsches Zeug erzählen. Steinbach kann dies allerdings vortrefflich, wie sie erst am Mittwoch wieder nachdrücklich bewiesen hat…

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Dänischer Karikaturist Kurt Westergaard erhält Medienpreis – Kanzlerin Merkel hält beeindruckende Rede

Kaum ist es ein wenig ruhiger geworden um Sarrazin und seine Islam-Furcht, scheint sich die Islam-Kritik doch irgendwie zu bestätigen: Heute hat Bundeskanzlerin Merkel den Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard bei der Verleihung des Potsdamer Medienpreises ausdrücklich geehrt. Und was passiert: Schon melden sich so “wichtige und bedeutende” Leute wie Ayyub Axel Köhler, seines Zeichens Vorsitzenders des Zentralrats der Muslime, zu Wort und kritisieren barsch die Kanzlerin. Das zeigt eindrücklich, dass Werte wie Meinungsfreiheit in Teilen der islamischen Welt ein Fremdwort sind und mitunter die geistige Entwicklungsstufe im frühen Mittelalter zurückgeblieben ist. Willkommen im 21. Jahrhundert!

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Focus-Chefredakteur Helmut Markwort nennt Kritik an Sarrazin eine Ketzerjagd

So gerne ich montags den Focus und das Tagebuch von Helmut Markwort lese, so sehr konnte ich diesmal nur den Kopf schütteln, als ich das aktuelle “Tagebuch”  des Focus-Chefredakteurs las. Sarrazin, so ist da zu lesen, werde von selbst ernannten Wächter der deutschen Sittenpolizei “aus dem Kreis der anständigen Menschen”  versucht auszustoßen. Und Sarrazin ist ja äußerst anständig, denn er “schildert die Wirklichkeit, die er recherchiert hat”, so wörtlich weiter. Gut, seine Wortwahl gehört sicher zu den “Stilmitteln des Pamphlets”, meint Markwort, aber “dass er sich kräftig und pointiert ausdrückt”, so Markwort weiter, gehöre zu den “Grundrechten der Meinungs- und Gedankenfreiheit”. Da fällt mir doch ein, was ich bei Wikipedia mal zum Stichwort Pamphlet gelesen habe: “Ein Pamphlet oder Schmähschrift ist eine Schrift, in der sich jemand engagiert und oft polemisch zu einem wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Thema äußert. Die sachliche Argumentation tritt dabei in den Hintergrund; die leidenschaftliche Parteinahme gegen eine Sache hingegen überwiegt bei der Argumentation. Die Herabsetzung einer anderen Person wird dabei billigend in Kauf genommen oder ist sogar das eigentliche Ziel des Pamphlets.” Nur hat Sarrazin, so weit ich weiß, sein Buch bisher nicht als Pamphlet bezeichnet… weiterlesen »

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Kleingeist aus dem tiefsten Mittelalter: Wer nimmt Thilo Sarrazin noch ernst?

Na toll, da schreibt ein Ewig-Gestriger wie Thilo Sarrazin, dem ich schon im letzten Jahr jegliches Denkvermögen abgesprochen habe, ein Buch mit dem Titel “Deutschland schafft sich ab” – und stellt sich damit auch in seiner Funktion als Bundesbank-Vorstandsmitglieds mitten in einen braunen Sumpf, der längst ausgerottet gehört. Was er in einem Interview als “Analysen” bezeichnet, kann ich nur als verqueres Denken eines im tiefsten Mittelalter behafteten  Kleingeistes bezeichnen. Spricht nicht gerade für den Vorstand der normalerweise angesehen Bundesbank, oder? Ach ja, Sarrazin ist keineswegs NPD-Mitglied, sondern (noch?) in der SPD. Wer mag eine Partei mit solchen Politikern wirklich wählen? Es ist wirklich erschreckend, was man mitbekommt, wenn man ein paar Tage im Urlaub war….

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Peinlich, oberpeinlich, Thilo Sarrazin

Eigentlich glaubt man, dass Politiker lernen, erst zu denken, dann zu reden. Gut, Sarrazin ist kein Politiker mehr (zum Glück), er ist jetzt Vorstand bei der Bundesbank. Noch, will man hoffen, wobei sich schon die Frage stellt, wie jemand, der scheinbar als ehemaliger Finanzsenator von Berlin das Denken längst verlernt hat, zu einer solchen Position kommen kann. Was Sarrazin in einem Interview über Ausländer abgelassen hat, ist unerträglich und absolut unterste Schublade – ich dachte, solche Zeiten sind längst vorbei oder allerhöchstens schlimmste  Stammtischparolen nach dem 25. Bier. weiterlesen »

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