Big Brother beobachtet nicht nur, sondern lauscht auch heimlich: Google gibt unerlaubte Speicherung von WLAN-Daten zu

Google und das Projekt Streetview sorgt schon sein langem für Diskussionen unter Datenschützern, Google-Gegnern und Google-Befürwortern. Nach all der Faszination, die etwa Google Maps und vor allem Google Earth ausgelöst hatte, schien Streetview doch nur eine logische Fortsetzung. Zumal es ja in Deutschland bereits einige Zugeständnisse gab, etwa dass die Städte und Gemeinden, in denen Streetview-Fahrzeuge unterwegs sein würden, im Vorfeld darüber informiert werden sollten. Zudem sollen ja aufgrund zahlreicher Proteste von Datenschützern nachträglich Anynomisierungen etwa von Gesichtern oder Autokennzeichen erfolgen, wie schon vor zwei Jahren berichtet wurde. Was, wie allerdings viele Beispiele anschließend belegen, nur wenig überzeugend gelang – hier ein Beispiel von Focus Online. weiterlesen »

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Der gläserne Bürger ist längst da – auch ohne Datenvorratsspeicherung

Schon mal bei Amazon eingekauft? Schon mal ein Betriebssystem von Microsoft oder Apple genutzt? Jemals eine Suche bei Google gestartet? Mitglied bei Facebook, Xing & Co? Und ein Handy wird natürlich auch eingesetzt? Kundenkarte im Kaufhaus? Na klasse, allein damit lässt sich schon ein ziemlich genaues Persönlichkeitsprofil zusammenstellen. Und das dies auch wirklich genutzt wird, kann man zum Beispiel an den persönlichen Empfehlungen von Amazon sehen. Jeder Mensch hinterlässt inzwischen im Web Spuren ohne Ende – und es war doch klar, dass auch der Staat daraus Nutzen ziehen will. Das Terroristen-Argument ist doch doch ein willkommenes Argument. Und das zum Glück heute gestoppte Gesetz zur Datenvorratsspeicherung ist nur ein winziger Mosaikstein zur Orwell’schen Vision des gläsernen Bürgers. weiterlesen »

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