In den Medien spielt Schweinegrippe keine Rolle mehr

Nachdem die Zahl der Infektionen an der Schweinegrippe zurückging, ist auch das Medieninteresse an der Infektion zurückgegangen. Viele Experten hatten ja befürchtet, dass es eine zweite Welle geben wird – doch davon ist derzeit zum Glück nichts zu bemerken. Dass die große Gefahr, die viele Experten in einer H1N1-Infektion sahen und die viele auch zu fast panikmachenden Impfaufrufen nutzen, bislang nicht eingetreten ist, kann man unschwer auch an den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sehen. Aktuell ist gerade der Wochenbericht Nummer 4 (also für Kalenderwoche 4), wobei Meldungen bis Anfang Februar verarbeitet wurden. weiterlesen »

Schweinegrippe aktuell kaum noch eine Nachricht wert

Die große Hysterie scheint vorbei, die gemeldeten Infektionen nehmen immer mehr ab, wie der aktuelle Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza aus der zweiten Kalenderwoche 2010 zeigt. Darin ist sogar von “Hintergrundaktivität” die Rede. weiterlesen »

Die Schweinegrippe und die große Panikmache

Das Thema Schweinegrippe scheint vorbei zu sein – auch wenn durchaus Fachleute noch eine zweite Welle befürchten. Im Moment ist immer noch nur der Wochenbericht 51 etwa beim Robert-Koch-Instituts abrufbar – der nächste ist für den 6. Januar angekündigt, den ich mir dann auch wieder genauer anschauen werden. Danach gab es bisher in Deutschland rund 210.000 Infektionsfälle, 132 Todesfälle werden auf die Schweinegrippe zurückgeführt (Seiten 5 und 6 des Berichts). Das ist nicht wirklich als Pandemie zu bezeichnen – viele Grippewellen in den letzten Jahren hatten schlimmere Folgen. Es stellt sich also die Frage, wer die Panik, die ja monatelang die Medien beherrschte, aufgebracht hat. weiterlesen »

Nach Vogelgrippe und Schweinegrippe kommt die Ziegengrippe

Es lag nahe, der in den Niederlande auftretenden Infektion den Namen “Ziegengrippe” zu verpassen. Doch in Wahrheit sollte man die Krankheit “Queensland-Grippe” oder kurz “Q-Grippe” nennen. Denn bekannt ist diese Grippe, für die ein Bakterium (für Schweinegrippe sind Viren verantwortlich) sorgt, seit 1937, als sie in Australien, genauer im Bundesstaat Queensland, erstmals festgestellt wurde. Dass es sich dabei um eine durchaus gefährliche Krankheit handelt, belegen die Zahlen aus den Niederlanden: 6 Todesfälle aufgrund Q-Fieber sind bereits bekannt für 2009, rund 2.300 Infektionen sind seit Jahresbeginn gemeldet. weiterlesen »

Influenza-Wochenbericht 50: Schweinegrippe scheint abzunehmen

Wie der aktuelle Wochenbericht der Woche 50 der Arbeitsgemeinschaft Influenza zeigt, nimmt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen am H1N1-Virus weiter ab. Nach einem Höhepunkt in Kalenderwoche 47 mit mehr als 46.000 Neuinfektionen (Seite 5 des Berichts) wurden aktuell in Kalenderwoche 50 nur noch 6.800 Infektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle beträgt 119 (Seite 6) mit Stand 15.12. Auch wenn jeder Todesfall tragisch ist – verglichen mit “normalen” Grippe-Epidemien ist diese Zahl nicht gerade Panik-machend. Auch in Europa scheint sich die Infektionsgefahr insgesamt zu verringern, lediglich Ungarn und die Slowakei melden einen Anstieg. Auch in den USA scheint die Zahl der Infektionen deutlich zurückzugehen, wie der Bericht zeigt.

Schweinegrippe: Zum Glück wohl doch harmloser als befürchtet

Schaut man sich die aktuellen Meldungen an, scheint zum jetzigen die Zeitpunkt die große Panikmache um die Schweinegrippe zwar von Seiten der Pharma-Firmen gelungen zu sein, die tatsächliche Bedrohung scheint jedoch geringer als befürchtet zu sein. Halbwegs aktuelle Zahlen weltweit liefert Ärztezeitung.de, auch wenn zum Beispiel die deutschen Zahlen mehr als eine Woche alt sind. Auch die Briten melden aktuell eine deutlich verringerte Gefährdungsrate für Todesfälle von 0,026 Prozent der Infizierten in Großbritannien – allein 1967/1968 lag nach deren Bericht bei einer “normalen” Grippewelle die Sterblichkeitsrate bei 0,2 Prozent. weiterlesen »

Wochenbericht für Kalenderwoche 49 der Arbeitsgemeinschaft Influenza

Die (erste?) Welle der Schweinegrippe scheint zumindest in Deutschland überstanden zu sein, wie der aktuelle Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Inflenza zeigt. Auch wenn, wie auf Seite 6 des Berichts nachzulesen ist, die Zahl der Todesfälle weiter gestiegen ist – bis zum 8. Dezember wurden 94 Tote gemeldet -, scheint die Zahl der Infektionen zurückzugehen. Bisher wurden rund 192.000 Infektionsfälle gemeldet (siehe Seite 5 des Berichts). weiterlesen »

Schweinegrippe: Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts über Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung

Vom 2. Dezember 2009 stammt ein Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts über Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung. Erfasst sind darin Meldungen zur Impfung mit Pandemrix und Celvapan von der Kalenderwoche 44 bis 48. Die Zahl der Nebenwirkungen ist danach nicht auffällig, auch wenn zu denken gibt, dass der Bericht auf Seite 2 meldet, dass anhand der vorliegenden klinischen Studien in der Tat von vermehrten Lokal- und Allgemeinreaktionen ausgegangen werden musste nach Impfung mit Pandemrix , als mit einem Imstoff ohne Adjuvantien, also etwa mit Celvapan. Allein deshalb finde ich es nach wie vor berechtigt, von einem Skandal der Impfstoffbestellung in Deutschland zu sprechen. weiterlesen »

Kriminelle Geschäfte mit der Angst: Viele Medikamente gegen Schweinegrippe aus dem Web sind gefälscht

Natürlich liegt es auf der Hand: Kaum ist etwas Mangelware oder teuer, wittern Kriminelle ihre Gewinnchancen. Und das “freie” Internet bietet dazu die besten Möglichkeiten. Da werden Doping-Mittel angeboten, das bei Männern beliebte Viagra zu unschlagbaren Preisen, und natürlich kommt jetzt auch die Schweinegrippe ins Spiel. Tamiflu etwa, das bekannte Grippemittel aus der Vogelgrippezeit, lässt sich mit wenigen Masklicks im Web bestellen. Doch was man bekommt (sofern es den Zoll passieren kann), muss nicht wirklich was mit dem Original zu tun haben. weiterlesen »

Aktueller Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts vom 1.12.2009

Seit gestern ist der aktuelle Wochenbericht mit der Nummer 48 des Robert-Koch-Instituts online abrufbar. Die wichtigsten Meldungen darin: Mehr als 172.000 Infektionen (Seite 5), 66 Todesfälle (Seite 6) in Deutschland. Und positiv: Die Aktivität der Schweinegrippe scheint zurückzugehen (Seite 1). Ob das ein wirklicher Trend ist, werden aber erst die Zahlen der nächsten Wochen zeigen. Ich beobachte es weiter…

Impfungen gegen Schweinegrippe in den Bundesländern

Beim Robert-Koch-Institut kann man nachschauen, wie es um die Impfungen in den einzelnen Bundesländern aussieht. Meist wird dabei auf die Seiten der entsprechenden Ministerien verwiesen, auf denen dann zum Beispiel wie in Bayern Hinweise nachgelesen und Telefonnummern für Fragen angegeben sind. So lassen sich zum Beispiel (hier: Bayern) auch Übersichten von Ärzten, die Impfungen anbieten, aufrufen. In meinem Ort wird da übrigens nur ein einziger Arzt aufgeführt – und das kann ich nicht recht glauben, dass niemand sonst impfen mag oder kann…

Robert-Koch-Institut meldet am 30. November bislang 61 Todesfälle in Deutschland aufgrund Schweinegrippe

Die Zahl der Infizierten am H1N1-Virus steigt in Deutschland weiterhin an, im aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (schon eine Woche alt, wird morgen wohl erneuert) werden fast 133.000 gemeldete Fälle aufgeführt. Das Robert-Koch-Institut listet aktuell (Stand 30.11.2009)  61 Todesfälle aufgrund der Schweingerippe in Deutschland auf – und das in den unterschiedlichsten Altergruppen. Schaut man sich die zugehörige Europakarte an, ist Deutschland derzeit durchaus als gefährlich einzustufen. Mal sehen, was die neuen Zahlen bis Ende der Woche zeigen.

Schweinegrippe: Neue Informationen zu Celvapan und Pandemrix

Da immer noch oft nach den beiden Bezeichnungen für die in Deutschland bestellten Impfstoffe Celvapan und Pandemrix im Web gesucht wird, habe ich selbst mal nach neueren Informationen zu den beiden Impfstoffen recherchiert und versuche, hier ein paar Quellen anzugegen, die ich für sehr verlässlich einschätze. Die Quellen haben den Stand Oktober oder November 2009 und sind sind daher recht aktuell. Ich empfehle allen, die Informationen über Celvapan oder Pandermrix suchen, die angegebenen Dokumente zu lesen – gerade im Hinblick auf Impfungen von Kindern oder bei Schwangeschaft. weiterlesen »

Schweinegrippe-Virus mutiert: Resistenz gegen Tamiflu beobachtet

Was Experten schon lange vorausgesagt haben, scheint nun einzutreten. So meldet die WHO aktuell eine Mutation des Virus in Norwegen. Auch in Wales sollen fünf Personen mit einem mutierten Stamm infiziert sein, wobei es erstmals wohl zu Übertragungen von Mensch zu Mensch des mutierten Virus gekommen sein soll. Der mutierte H1N1-Virus ist gegen das bekannte Tamiflu resistent, aber aktuelle Meldungen sprechen immerhin, dass dafür das Mittel Relenza noch wirkt. Mutationen gab es schon einige, wie die WHO berichtete, aber problematisch wird das alles erst, wenn eine leichte Übertragbarkeit auf andere vorhanden ist.

Robert-Koch-Institut meldet am 16.11. schon 21 Todesfälle in Deutschland durch Schweinegrippe

In der aktuellsten Übersicht des Robert-Koch-Instituts werden bereits 21 Todesfälle verzeichnet, bei denen der H1N1-Virus, also die landläufig besser bekannte Schweinegrippe, eine Rolle gespielt hat. Inzwischen sind die meisten Todesfälle in Bayern (8) und in Nordrhein-Westfalen (7) zu verzeichnen. Dabei sind bei fast allen Fällen Vorerkrankungen festgestellt worden, die zusammen mit dem H1N1-Virus wohl zu einem tragischen Ende geführt haben.

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