Was ist ein Leben Wert? In Afghanistan kostet ein Leben weniger als 5000 Dollar

Wer erinnert sich noch an die so genannte Kundus-Affäre im September 2009? Eine kleine Chronik der Ereignisse bis zum Rücktritt des damaligen Ministers Jung hatte ich ja mal in einem früheren Artikel zusammengestellt. Nun zahlt die Bundeswehr laut Berichten wie etwa bei Spiegel Online eine Entschädigung von 5000 Dollar pro Opferfamilie (an 102 Familien) und hofft, damit weiteren Klagen aus dem Weg gegehn zu können. Da Berichte von bis zu 142 Toten sprechen, ist ein Leben im Durchschnitt der Bundeswehr also weniger 5000 Dollar Wert. Naja, das gibt schon zu denken, wenn man sich mal die “Höhe” dieses Sterbegelds überlegt…

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Nato-Bericht liegt vor, beibt aber geheim: Luftangriff auf Tankwagen bei Kundus

Das ist mal wieder eine absolute Farce, was sich da abspielt: Nachdem die Nato scheinbar den Untersuchungsbericht über den desaströsen und viel kritisierten Luftangriff auf zwei afghanische Tankwagen bei Kundus, für den die dort agierende Bundeswehr verantwortlich war, fertiggestellt hat, bleibt dieser aber angeblich geheim – und gleichzeitig sieht sich die Bundeswehr in diesem Bericht entlastet. Angeblich bleibe die Zahl der (zivilen) Opfer durch den Luftangriff offen – was ich durchaus für sehr fragwürdig halte. Welche Dilletanten waren denn da bei der Untersuchung am Werk? Oder bin ich durch die ganzen CSI-Serien da einfach zu verwöhnt? Ich denke nicht. weiterlesen »

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