Nachdem die Zahl der Infektionen an der Schweinegrippe zurückging, ist auch das Medieninteresse an der Infektion zurückgegangen. Viele Experten hatten ja befürchtet, dass es eine zweite Welle geben wird – doch davon ist derzeit zum Glück nichts zu bemerken. Dass die große Gefahr, die viele Experten in einer H1N1-Infektion sahen und die viele auch zu fast panikmachenden Impfaufrufen nutzen, bislang nicht eingetreten ist, kann man unschwer auch an den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sehen. Aktuell ist gerade der Wochenbericht Nummer 4 (also für Kalenderwoche 4), wobei Meldungen bis Anfang Februar verarbeitet wurden. weiterlesen »
Die große Hysterie scheint vorbei, die gemeldeten Infektionen nehmen immer mehr ab, wie der aktuelle Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza aus der zweiten Kalenderwoche 2010 zeigt. Darin ist sogar von “Hintergrundaktivität” die Rede. weiterlesen »
Wie der aktuelle Wochenbericht der Woche 50 der Arbeitsgemeinschaft Influenza zeigt, nimmt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen am H1N1-Virus weiter ab. Nach einem Höhepunkt in Kalenderwoche 47 mit mehr als 46.000 Neuinfektionen (Seite 5 des Berichts) wurden aktuell in Kalenderwoche 50 nur noch 6.800 Infektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle beträgt 119 (Seite 6) mit Stand 15.12. Auch wenn jeder Todesfall tragisch ist – verglichen mit “normalen” Grippe-Epidemien ist diese Zahl nicht gerade Panik-machend. Auch in Europa scheint sich die Infektionsgefahr insgesamt zu verringern, lediglich Ungarn und die Slowakei melden einen Anstieg. Auch in den USA scheint die Zahl der Infektionen deutlich zurückzugehen, wie der Bericht zeigt.
Schaut man sich die aktuellen Meldungen an, scheint zum jetzigen die Zeitpunkt die große Panikmache um die Schweinegrippe zwar von Seiten der Pharma-Firmen gelungen zu sein, die tatsächliche Bedrohung scheint jedoch geringer als befürchtet zu sein. Halbwegs aktuelle Zahlen weltweit liefert Ärztezeitung.de, auch wenn zum Beispiel die deutschen Zahlen mehr als eine Woche alt sind. Auch die Briten melden aktuell eine deutlich verringerte Gefährdungsrate für Todesfälle von 0,026 Prozent der Infizierten in Großbritannien – allein 1967/1968 lag nach deren Bericht bei einer “normalen” Grippewelle die Sterblichkeitsrate bei 0,2 Prozent. weiterlesen »
Die (erste?) Welle der Schweinegrippe scheint zumindest in Deutschland überstanden zu sein, wie der aktuelle Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Inflenza zeigt. Auch wenn, wie auf Seite 6 des Berichts nachzulesen ist, die Zahl der Todesfälle weiter gestiegen ist – bis zum 8. Dezember wurden 94 Tote gemeldet -, scheint die Zahl der Infektionen zurückzugehen. Bisher wurden rund 192.000 Infektionsfälle gemeldet (siehe Seite 5 des Berichts). weiterlesen »
Vom 2. Dezember 2009 stammt ein Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts über Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung. Erfasst sind darin Meldungen zur Impfung mit Pandemrix und Celvapan von der Kalenderwoche 44 bis 48. Die Zahl der Nebenwirkungen ist danach nicht auffällig, auch wenn zu denken gibt, dass der Bericht auf Seite 2 meldet, dass anhand der vorliegenden klinischen Studien in der Tat von vermehrten Lokal- und Allgemeinreaktionen ausgegangen werden musste nach Impfung mit Pandemrix , als mit einem Imstoff ohne Adjuvantien, also etwa mit Celvapan. Allein deshalb finde ich es nach wie vor berechtigt, von einem Skandal der Impfstoffbestellung in Deutschland zu sprechen. weiterlesen »
Seit gestern ist der aktuelle Wochenbericht mit der Nummer 48 des Robert-Koch-Instituts online abrufbar. Die wichtigsten Meldungen darin: Mehr als 172.000 Infektionen (Seite 5), 66 Todesfälle (Seite 6) in Deutschland. Und positiv: Die Aktivität der Schweinegrippe scheint zurückzugehen (Seite 1). Ob das ein wirklicher Trend ist, werden aber erst die Zahlen der nächsten Wochen zeigen. Ich beobachte es weiter…
Beim Robert-Koch-Institut kann man nachschauen, wie es um die Impfungen in den einzelnen Bundesländern aussieht. Meist wird dabei auf die Seiten der entsprechenden Ministerien verwiesen, auf denen dann zum Beispiel wie in Bayern Hinweise nachgelesen und Telefonnummern für Fragen angegeben sind. So lassen sich zum Beispiel (hier: Bayern) auch Übersichten von Ärzten, die Impfungen anbieten, aufrufen. In meinem Ort wird da übrigens nur ein einziger Arzt aufgeführt – und das kann ich nicht recht glauben, dass niemand sonst impfen mag oder kann…
Die Zahl der Infizierten am H1N1-Virus steigt in Deutschland weiterhin an, im aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (schon eine Woche alt, wird morgen wohl erneuert) werden fast 133.000 gemeldete Fälle aufgeführt. Das Robert-Koch-Institut listet aktuell (Stand 30.11.2009) 61 Todesfälle aufgrund der Schweingerippe in Deutschland auf – und das in den unterschiedlichsten Altergruppen. Schaut man sich die zugehörige Europakarte an, ist Deutschland derzeit durchaus als gefährlich einzustufen. Mal sehen, was die neuen Zahlen bis Ende der Woche zeigen.
Da immer noch oft nach den beiden Bezeichnungen für die in Deutschland bestellten Impfstoffe Celvapan und Pandemrix im Web gesucht wird, habe ich selbst mal nach neueren Informationen zu den beiden Impfstoffen recherchiert und versuche, hier ein paar Quellen anzugegen, die ich für sehr verlässlich einschätze. Die Quellen haben den Stand Oktober oder November 2009 und sind sind daher recht aktuell. Ich empfehle allen, die Informationen über Celvapan oder Pandermrix suchen, die angegebenen Dokumente zu lesen – gerade im Hinblick auf Impfungen von Kindern oder bei Schwangeschaft. weiterlesen »
Was Experten schon lange vorausgesagt haben, scheint nun einzutreten. So meldet die WHO aktuell eine Mutation des Virus in Norwegen. Auch in Wales sollen fünf Personen mit einem mutierten Stamm infiziert sein, wobei es erstmals wohl zu Übertragungen von Mensch zu Mensch des mutierten Virus gekommen sein soll. Der mutierte H1N1-Virus ist gegen das bekannte Tamiflu resistent, aber aktuelle Meldungen sprechen immerhin, dass dafür das Mittel Relenza noch wirkt. Mutationen gab es schon einige, wie die WHO berichtete, aber problematisch wird das alles erst, wenn eine leichte Übertragbarkeit auf andere vorhanden ist.
In der aktuellsten Übersicht des Robert-Koch-Instituts werden bereits 21 Todesfälle verzeichnet, bei denen der H1N1-Virus, also die landläufig besser bekannte Schweinegrippe, eine Rolle gespielt hat. Inzwischen sind die meisten Todesfälle in Bayern (8) und in Nordrhein-Westfalen (7) zu verzeichnen. Dabei sind bei fast allen Fällen Vorerkrankungen festgestellt worden, die zusammen mit dem H1N1-Virus wohl zu einem tragischen Ende geführt haben.
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Nachdem die Zahl der Infektionen auf deutlich über 53.000 in Deutschland angestiegen ist, müssen Ärzte nun nicht mehr Verdachtsfälle oder Infektionen an das Gesundheitsamt melden. Dies ist am 14. November in Kraft getreten. Den genauen Wortlaut für die Änderung kann man im Bundesanzeiger nachlesen. Damit wird es wohl nicht mehr so einfach, offizielle Zahlen zu ermitteln – die Dunkelziffer und damit die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte wohl um ein Vielfaches höher liegen. Mal sehen, was über das Robert-Koch-Institut oder die Arbeitsgemeinschaft Influenza demnächst bekannt gegeben wird. Schaut man sich dort die halbwegs aktuellen Karten an, wird der Anstieg insbesondere in Bayern schon ziemlich deutlich.
Die Schweinegrippe, die Neue Influenza, das H1N1-Virus – das ist inzwischen ein gigantisches Medienereignis geworden. Das sieht man ja auch ganz offen bei meinem Blog, das sich immer wieder mit diesem Thema beschäftigt. Meist entstehen meine Berichte abends aufgrund von Nachfragen, die ich tagsüber erhalten habe – seitdem immer mehr Menschen wissen, dass ich mich mit diesem Thema beschäftige, werde ich auch immer öfters zu dem Thema befragt. Aber das betrifft letztlich alle Medien, ob RTL mit Stern TV oder das Morgenmagazin in ARD und ZDF, das Thema Schweinegrippe wird täglich aufgegriffen und war dem Focus etwa eine wirklich gut recherchierte Titelgeschichte Wert (Ausgabe 46). Bei allem, was ich aber bisher zu dem Thema gelesen oder gehört habe, beschäftigt mich eine Frage: Was ist Wahrheit, was ist Lüge? weiterlesen »
Heute hat das Robert-Koch-Institut eine neue Situationseinschätzung abgegeben. Im heutigen Bericht werden 16 Todesfälle offiziell gemeldet, davon allein fünf aus Bayern, vier aus Nordrhein-Westfalen. Schaut man sich das Alter der Todesfälle an, dann fällt auf, dass es von 5 bis 65 reicht. Fast alle hatten Vorerkrankungen – ein Fall ohne jede bekannte Vorerkrankung gibt aber immerhin zu denken – es kann wohl jeden treffen. Und doch verläuft die Infektion zum Glück – bisher – in der Regel eher glimpflich, auch ohne Impfung. weiterlesen »