Pseudonym ja oder nein: Fragwürdige Aktion von Netzaktivisten bei Google+

5.9.2011: Mit einem offenen Brief haben etliche Politiker und bekannte Netzaktivisten eine Aufforderung an Google verfasst, in dem es letztlich darum geht, dass bei Google+ auch Pseudonyme möglich sind. Warum ich etwas, was in Ausnahmefällen durchaus sinnvoll sein kann, in der Überschrift als fragwürdig bezeichne? Zu den Unterzeichnern gehört auch ein Lars Hinrichs, lange verantwortlich für das Business-Netzwerk Xing. Und was stand schon immer in den AGB von Xing (ehemals OpenBC): Pseudonyme sind nicht erlaubt (AGB Punkt 2.2). Sorry, aber da hat dann auch jemand unterzeichnet, der diese ganze Aktion aufgrund einer nun völlig fehlenden Glaubwürdigkeit in Frage stellt. Und: weiterlesen »

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Apps spionieren Anwender aus: Apples iPhone und Android-Smartphones sind betroffen

CHIP Sonderheft Smartphones - seit Dezember 2010 im Markt

Welche Überraschung, die da gerade durch die Medien geht: Da gibt es doch tatsächlich unlautere Apps-Programmierer, die zum Beispiel Lücken in Apples Geschäftsbedingungen nutzen und ihre iPhone-Apps dazu nutzen, etwa die eindeutige ID des Geräts zu ermitteln und an Werbefirmen weiterzugeben. Gut, Apples iPhone ist da nicht allein, auch bei Android-Smartphones sind solche Apps durchaus vorhanden. Im aktuellen Sonderheft der CHIP “Smartphones” sind übrigens nicht nur viele gute Apps beschrieben – es gibt auch einen Artikel, der zu dem Thema passt und vor solch unlauteren Apps warnt. Übrigens: Auch ältere Facebook-Apps sollen nicht ganz ohne sein. Das Thema ist übrigens nicht neu, so dass die aktuelle Hysterie ein wenig verwundert: Schon 2009 hat Zeit Online zu dem Thema berichtet… weiterlesen »

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Der gläserne Bürger ist längst da – auch ohne Datenvorratsspeicherung

Schon mal bei Amazon eingekauft? Schon mal ein Betriebssystem von Microsoft oder Apple genutzt? Jemals eine Suche bei Google gestartet? Mitglied bei Facebook, Xing & Co? Und ein Handy wird natürlich auch eingesetzt? Kundenkarte im Kaufhaus? Na klasse, allein damit lässt sich schon ein ziemlich genaues Persönlichkeitsprofil zusammenstellen. Und das dies auch wirklich genutzt wird, kann man zum Beispiel an den persönlichen Empfehlungen von Amazon sehen. Jeder Mensch hinterlässt inzwischen im Web Spuren ohne Ende – und es war doch klar, dass auch der Staat daraus Nutzen ziehen will. Das Terroristen-Argument ist doch doch ein willkommenes Argument. Und das zum Glück heute gestoppte Gesetz zur Datenvorratsspeicherung ist nur ein winziger Mosaikstein zur Orwell’schen Vision des gläsernen Bürgers. weiterlesen »

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