Neu gelesen: Blutiger Freitag von Alex Kava

Nachdem ich vor Jahren schon mal ein paar Romane von Alex Kava um die Profilerin Maggie O’Dell gelesen hatte, fiel mir das Buch „Blutiger Freitag“ in die Hände. Das Thema: Ein Sprengstoffattentat in der größten Sopping Mall der USA, die Täter sind selbst Opfer, ein professioneller Attentäter steht im Hintergrund, US-Senatoren und Industrielle als Geheimbund – im Grunde ein durchaus spannendes Thema, das angesichts der neuen aktuellen Meldungen aus Dänemark besondere Brisanz gewinnt. Aber umgesetzt von Alex Kava in einer außergewöhnlich langweiligen und am Ende eher naiven Art und Weise (neues Attentat an einem Flughafen geplant, mit wahrhaft naiven Beschreibungen), dass ich froh war, das Buch endlich zur Seite legen zu können, nachdem ich eh etliche Seiten übersprungen hatte. Völlig unglaubwürdige, oberflächliche Charaktere sorgen für steten Lesefrust statt Lesespaß. Ich weiß schon, warum ich damals nach zwei oder drei Romanen von Kava die Nase voll hatte. Als Wertung von mir daher nur einen (für das Thema) von zehn möglichen Spaßpunkten. Das Buch ist allenfalls gut für den Flohmarkt…

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Terry Goodkind: Das Schwert der Wahrheit

Angeregt von der Fernsehserie „Legend of the seeker“ fülle ich nun nach und nach die Bände der Fantasy-Saga „Das Schwert der Wahrheit“ auf. Das ist schon eine Menge an Lesestoff – ich bin gerade bei Band 5 der Bücher von blanvalet, „Die Seele des Feuers“, sechs weitere stehen schon bereit. Und bisher hatte jeder Band rund 1000 Seiten. Auch wenn die Bücher nur wenig mit der TV-Serie zu tun haben, es ist ein durchweg interessanter Lesestoff, auch wenn der Autor manchmal sehr langatmig schreibt. Jedenfalls bin ich immer gespannt, wie es weitergeht…

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David Baldacci: Die Kampagne

Inzwischen habe ich so einige Bücher von David Baldacci gelesen, darunter die drei Bände der King/Maxwell-Reihe, die ich ausgesprochen lesenswert fand. Als ich mal wieder im Buchladen war, fiel mir das Taschenbuch „Die Kampagne“  ins Auge. Hier hat mich schon der Text auf der Rückseite neugierig gemacht: „Ich bin tot. Ich wurde ermordet.“ Und es ging um Russland. Klar, dass ich das Buch sofort mitnahm. Baldacci gestaltet hier einen beeindruckenden Roman um das so genannte Perzeptionsmanagement, einen Begriff, den laut umstrittenen  englischem Wikipedia-Eintrag das US-Militär ins Leben gerufen hat. Wenn es denn stimmt, was der Beitrag dort schreibt, dann könnte man diesem Begriff eine durchaus wichtige Bedeutung zusprechen, oder? Im Grunde geht es wohl darum, dass mit Hilfe der Medien (TV, Rundfunk, Zeitungen, Internet) falsche Wahrheiten als echt verbreitet und von den meisten Empfängern dann als echte Meldungen akzeptiert werden. Wie so etwas funktionieren kann, könnte man anhand der Entstehung des Irak-Krieges ein wenig nachvollziehen: Weiterlesen und/oder kommentieren»

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Black Rain von Graham Brown

Als ich mal wieder im Buchladen stand, fiel mir ein neues Taschenbuch in Auge. Es handelt sich um den Debütroman von Graham Brown mit dem Titel „Black Rain“. Das Thema klang recht interessant: Eine eher undurchsichtige US-Abteilung, die sich auf neue Technologien konzentriert und diese zur Not auch per Spionage stiehlt (na, so eine Voraussetzung wundert mich nun nicht) ist auf der Spur nach Kristallen, die scheinbar aus einer Kalten Fusioon stammen. Zielgebiet ist der Urwald des Amazonas. Eine erste Truppe wird entsandt, doch von der kommen bis auf einen Überlebenden alle ums Leben. Was sie genau getötet hat, bleibt zunächst im Dunkeln. Eine zweite Expedition wird vorbereitet, und nur wenige wissen über die realen Gefahren Bescheid. Und natürlich kommt es zu Kämpfen – nicht nur mit Konkurrenten, sondern auch mit Fabelwesen aus der Zeit der Mayas. Weiterlesen und/oder kommentieren»

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Buchtipp: Souvenirs von Alistair MacLean

Manchmal macht es einfach Spaß, die alten Taschenbücher hervorzukramen und mal wieder zu lesen – dieses Buch mit dem Titel „Souvenirs“ in Anspielung auf die Art, wie Rauschgift verteilt wird, habe ich in kürzester Zeit verschlungen. Hauptperson ist der Chef des Londoner Rauschgift-Dezernats, Sherman, der zusammen mit zwei  bildhübschen Assistentinnen in Amsterdam auf der Spur von Rauschgifthändlern ist. Dabei ist Sherman zwar sehr aktiv, macht aber dennoch etliche Fehler, die einigen Personen das Leben kosten. Für mich gehört der Roman zu den besseren Büchern von MacLean, er ist spannend, unterhaltsam, kosequent  und überraschend – einfach nur ein guter Thriller. Und ich mag die Bücher von MacLean, in denen aus der Ich-Perspektive erzählt wird.

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Alistair MacLean: Die Hölle von Athabasca

Dieses Buch gehört für mich zu den besten, die MacLean je geschrieben hat. Das Thema – Ölfelder – hat mich aufgrund der aktuellen Ölkatastrophe vor den USA dazu gebracht, das uralte Buch wieder herauszukramen. Zwei der größten Ölfelder, Prudhoe Bay in Alaska und Athabasca in Kanada, erhalten zur selben Zeit eine Sabotagedrohung. Es gibt Anschläge, Morde – und das Ermittlerteam tappt lange im Dunkeln. Selbst für mich war das Ende eine Überraschung – und das nicht ur beim ersten Lesen, sondern jetzt auch wieder (das Ende hatte ich einfach vergessen zum Glück). Stark, athmosphärisch, spannend – das Buch macht einfach nur Spaß beim Lesen, wenn man Thriller mag.

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Tom Bradby: Der Gott der Dunkelheit

Ein ehemaliger Cop aus New York, dessen Sohn bei einem Unfall getötet wurde. Psychisch belastet, die Ehe belastet – das sind Klischees, die wenig für einen interessanten Roman sprechen. Die Umstände ändern das Vorurteil: Der Roman spielt in Kairo im jahr 1942, diedeutschen Truppen unter Rommel stehen kurz vor der Stadt. Und aus der Aufklärung eines Mordfalls wird viel mehr. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.So entsteht ein spannender, atmosphärisch dichter Thriller, den ic h gerne gelesen habe und den ich empfehhlen kann.

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Frederick Forsyth: Der Afghane

Durch Zufall habe ich dieses Buch von Frederick Forsyth in die Hand bekommen und bin gerade erst auf Seite 132 von 349 Seiten, aber das Buch hat mich schon jetz voll  in seinen Bann gezogen. Vermutlich deshalb, weil es bislang auf sehr unterhaltsame Art auch eine Menge an Wissen vermittelt. Afghanisstan und Kampf gegen die Taliban – der Begriff Taliban war für mich immer nur irgendein Name, jetzt weiß ich, woher dieser Begriff stammt, dass er die Mehrzahl des Wortes Talib und übersetzt Schüler bedeutet. Und auch die Herkunft über Mullah Omar wird mit diesem Buch verständlich. Weiterlesen und/oder kommentieren»

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