100 Tage Putin: Zurück zum schlimmsten Zarentum mit stalinistischen Zügen

14.8.2012: Über den aktuellen Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, habe ich schon eine Menge geschrieben und viele Befürchtungen geäußert. Verfolgt man insbesondere die aktuelle Gesetzgebung in Russland, erkennt man schnell, dass sich Russland viel schneller auch nur von Ansätzen einer wünschenswerten Demokratisierung entfernt als angenommen. Ganz im Gegenteil: Putin scheint sich mehr und mehr als Inkarnation großer Zaren zu sehen, der mit allen Mittel gegen jedwede Kritik vorgeht. Weiterlesen und/oder kommentieren»

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Unrühmliche Rochaden-Farce: Putin wieder Präsidentschaftskandidat, Medwedew soll Ministerpräsident werden

24.9.2011: Es kam, wie kommen musste – es war doch irgendwie klar, oder? Wladimir Putin tritt bei den kommenden Wahlen im März 2012 wieder als Kandidat für das Präsidentenamt an, wie Zeit Online berichtet. Nach zwei Amtszeiten durfte er laut russischer Verfassung kein dritte, unmittelbar folgende Kandidatur antreten. Nun darf er wieder nach einer Pause „unter“ Medwedew. Und dass natürlich wieder zweimal – wobei das diesmal ja auf jeweils sechs statt vier Jahren erhöht wurde nach einer rechtzeitig beschlossenen Verfassungsänderung…. Und wer zweifelt ernsthaft angesichts der Verhältnisse in Russland an einer Wieder-Neu-Wahl von Putin? Und sein Steigbügelhalter Medwedew übernimmt Putins bisheriges Amt. Ein Rückfall in alte Zeiten? Weiterlesen und/oder kommentieren»

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Neue Wendungen im Mordfall Politkowskaja: Ex-Polizist als ein möglicher Hintermann für den Auftragsmord festgenommen

25.8.2011: Der Mordfall Politkowskaja kommt in Russland nicht zur Ruhe – zum Glück, muss man aber sagen. Nachdem der mutmaßliche Mörder der bekannten russsischen Journalistin und engagierten Putin-Kritikerin Anna Politkowskja vor ein paar Monaten endich verhaftet werden konnte (ich habe darüber berichtet), waren Zweifel angesagt, ob die Hintergründe der Tat und damit die wahren Auftraggeber jemals bekannt werden würden. Nun hat sich eine Wende ereignet: Ein ehemaliger hochrangiger Polizist, soll dem späteren Mörder Geld, Pistole und Schalldämpfer besorgt haben, wie unter anderem die Süddeutsche berichtet. Weiterlesen und/oder kommentieren»

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Mörder von Anna Politkowskaja angeblich gefasst – doch die Frage nach den Auftraggebern bleibt offen

1.6.2011: Ich habe ja schon des öfteren über den Mord an der russischen Journalistin und Regime-Kritikerin Anna Politkowska berichtet, etwa hier und hier. Nach jüngsten Meldungen soll der mutmaßliche Haupttäter, der seit der Tat im Jahr 2006 auf der Flucht war, endlich gefasst worden sein, wie unter anderem die Süddeutsche berichtet. Weiterlesen und/oder kommentieren»

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Justiz-Farce in Moskau: Berufungsgericht verringert Chodorkowskis Strafe um ein Jahr

24.5.2011: Zumindest westliche Beobachter sind sich weitgehend einig, dass das gesamte Verfahren um den früheren Yukos-Chef Michail Chodorkowski eine rechtliche Farce ist, die ihren Höhepunkt im aktuellen Berufungsverfahren hatte. Das Gericht bestätigte die Schuld Chodorkowski, verkürzte aber das Strafmaß um ein Jahr. Wie Russland aktuell heute berichtet, überlegt die Verteidigung, nun bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg zu gehen. Weiterlesen und/oder kommentieren»

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Auszeichnung für russische Zeitung Novoja gaseta

Eine interessante Meldung habe ich heute abend im Presseblog der Deutschen Welle gefunden: Am Sonntag, 21. November, wird in Köln der Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte verliehen. Ausgezeichnet wird die russische Zeitung Nowaja gaseta. Ich denke, das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um russischen Kollegen, die ernsthaften und aufrichtigen Journalismus unter wahrlich lebensgefährlichen Bedingungen ausüben, nicht nur Anerkennung, sondern auch Solidarität zu geben.

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Journalisten leben in Russland äußerst gefährlich: Oleg Kaschin nach brutalem Überfall im Koma

Schon wieder wurde ein russischer Journalist brutal attackiert und liegt nun im Koma – Beine gebrochen, Finger gebrochen, Kiefer gebrochen, Gehirnerschütterung. Und das geschah mitten in der Moskauer Innenstadt. Oleg Kaschin ist das jüngste Opfer, er schreibt für die unabhängige Zeitung Kommersant. Schon lange gibt es immer wieder Meldungen über Angriffe oder sogar Tötungen russischer Journalisten – der Tod von Anna Politkowskaja im Jahr 2006 beispielsweise hat nicht nur für viel Medieninteresse  gesorgt, sondern auch dabei einige Ungereimtheiten in der russischen Justiz aufgezeigt. Ich habe darüber schon mehrfach berichtet. Weiterlesen und/oder kommentieren»

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