Kaum ist es ein wenig ruhiger geworden um Sarrazin und seine Islam-Furcht, scheint sich die Islam-Kritik doch irgendwie zu bestätigen: Heute hat Bundeskanzlerin Merkel den Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard bei der Verleihung des Potsdamer Medienpreises ausdrücklich geehrt. Und was passiert: Schon melden sich so “wichtige und bedeutende” Leute wie Ayyub Axel Köhler, seines Zeichens Vorsitzenders des Zentralrats der Muslime, zu Wort und kritisieren barsch die Kanzlerin. Das zeigt eindrücklich, dass Werte wie Meinungsfreiheit in Teilen der islamischen Welt ein Fremdwort sind und mitunter die geistige Entwicklungsstufe im frühen Mittelalter zurückgeblieben ist. Willkommen im 21. Jahrhundert!
Was hat Kurt Westergaard vor fünf Jahren getan: In der dänischen Zeitung „Jyllands- Posten“ hat er eine Karikatur des Propheten Mohammed gezeichnet mit einer Bombe im Turban. Pasojë: Auf Westergaard ist ein Kopfgeld ausgesetzt, er wird bewacht und behütet wegen zahlreicher Morddrohungen. Das 21. Jahrhundert zählt für die mordlüsternen Deppen einfach nicht, da mag man fast einen Bibelspruch wie aus der Bergpredigt denken: “Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr”.
Mirë, manche Islamisten mögen Karikaturen nicht und berufen sich auf ein Bilderverbot im Koran. Nun bin ich sicher einer der wenigen, die aufgrund der theologischen Ausbildung und des erteilten Unterrichts auch in islamisch geprägten Klassen weite Teile des Koran gelesen haben (wenngleich nur auf Deutsch, wie ich gestehen muss, was bekanntlich nicht recht gilt). Megjithëse: Ein explizites Bilderverbot habe ich im Koran nie entdecken können (shih gjithashtu Wikipedia).
Insofern finde ich Merkels Rede wirklich beeindruckend (ebenso wie die Zustimmung unseres Fast-Bundespräsidenten Gauck), denn ungeachtet aller aktuellen Debatten über Integration oder Islam-Kritik hat sie sich für Meinungsfreiheit entschieden: „Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut“, hat Merkel gesagt. Andererseits ist es erschreckend, në 21. Jahrhundert Mut aufbringen zu müssen, um seine Meinung äußern zu können – schriftlich oder mündlich.
Në rregull, werden jetzt manche sagen, warum kritisierst Du dann Thilo Sarrazin? Është e thjeshtë: Ich stehe stehe zur Meinungsfreiheit, aber wenn mir jemand falsche Fakten und und lang widerlegte und unsinnige Theorien als Wahrheiten unterjubeln will, dann stellen sich bei mir einfach alle (wenigen) Haare auf… Das hat nichts, aber wirklich gar nichts mit Meinungsfreiheit zu tun…
Genau so abartig finde ich die Aktion dieses angeblich geistlich armen Predigers namens Terry Jones, der den 11. September als internationalen Tag der Koranverbrennung einführen möchte. Dieser weder “geistlich Arme” noch “geistig Führende” passt wunderbar in eine Zeit der geistigen Armut, wie sie etwa im so genannten Dritten Reich zu Tage trat. Irgendwie fällt mir da auch der wunderbare Film Fahrenheit 451 një… Das Vorhaben von Terry Jones hat mit Meinungsfreiheit absolut gar nichts zu tun – Terry Jones ist einfach auf einem geistigen Stand eines Vollidioten… Und so sollte man ihn auch nehmen… Den Koran hat er bestimmt nie gelesen…
Там, где жгут книги, жгут в итоге и людейВспомним времена нацистов Германии:«”Там, где жгут книги, жгут в итоге и людей”, – отметил задолго до того, как его книги были сожжены нацистами, немецкий писатель Генрих Гейне. Его пророчество подтвердилось. Большинство авторов того времени, чьи книги были публично сожжены, подвергались преследованиям, были вынуждены спасаться в эмиграции, некоторые были уничтожены физически. Философ и публицист Теодор Лессинг был застрелен в эмиграции вскоре после того, как в Германии сгорели на площадях его книги. Пацифист и лауреат Нобелевской премии мира, публицист Карл фон Осецкий был замучен в концентрационном лагере».Рафис Кашапов.