Sunrise Holidays Resort: Mein vierter Aufenthalt in diesem Hotel in Hurghada

Blick vom Balkon4.2.2013: In letzter Zeit war es etwas still auf meiner Seite. Das lag zum einen daran, dass ich mich mal wieder nach Ägypten aufgemacht hatte und dort einen Kurzurlaub im Sunrise Holidays Resort verbracht habe. Zum anderen liegt es an gewissen privaten Umständen, die mich Zeit kosten, die mir dann für diese Seite fehlt. Zum vierten Mal also im gleichen Hotel – wobei ich nicht der einzige „Wiederholungtäter“ war, sondern ich traf auch einige Bekannte aus den letzten Jahren wieder. Das hat dieses Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht und meine Kontakte nach Tschechien weiter ausgebaut…

Gebucht über Neckermann Reisen, klappte alles perfekt. Zumal ich mir den Luxus leistete, vorab für Hin- und Rückflug einen XXL-Platz am  Notausstieg zu buchen. Kostenpunkt 25 Euro pro Flug – aber das ist es mir wert bei gut vier Stunden Flug. Der war dank Tablet-PC und vielen Filmen darauf zudem immer sehr schnell vorbei.

Das Wetter war diesmal ausgezeichnet, diesmal gab es keinen kalten Wind wie im Vorjahr, auch wenn es abends schon mal recht kühl werden konnte. Im Hotel hat sich nicht viel verändert, über mein Zimmer kann ich jedenfalls nicht klagen, ganz im Gegenteil. Es gibt wohl ein neues Management im Hotel, was zu einigen Änderungen führte seit meinem letzten Besuch im Juni 2012. Nun war plötzlich die Minibar gefüllt mit Getränken – und die Getränke darin (Mini-Dosen mit Bier, Wodka eund einiges mehr) mussten trotz All Inclusive recht teuer bezahlt werden. Frei ist nur noch das Wasser, das man am besten für den Wasserkocher (gut: so konnte ich gleich nach dem Aufstehen einen ersten Kaffee auf dem Balkon genießen) und zum Zähneputzen verwendet und täglich wieder bereitgestellt wird.

Neu auch: Man kann ein Angebot an frisch gepressten Säften nutzen, die tagsüber am Pool oder Strand angeboten werden – aber auch das kostet nun extra (2 Euro).

Gut: Das Aida-Restaurant unterhalb des Pools, das lange geschlossen war, ist wieder geöffnet für Frühstück und Mittagessen. Dort habe ich ab dem zweiten Tag dann immer gefrühstückt, weil nur dort auch meine geliebten Spiegeleier frisch zubereitet wurden. Im El Sol, dem Hauptrestaurant, war ich während meines Aufenthalts desmal  nur dreimal…

Zum Abendessen ging es immer ins obere Arabian Nights, das zwar täglich einen neuen Schwerpunkt wie „Libanesisch“ auslobte. Im Grunde aber war das Meiste des Büffets immer wieder identisch zum Vortag, etwa das dauernde gekochte Gemüse. Hier hat sich – nicht nur meiner Meinung nach – das Angebot eher verschlechtert. Zumal es öfters vorkam, dass man ein wohl schon lange vorbereitetes Bier serviert bekam, das schon total verschalt war… Das vierte Restaurants des Hotels, wo man reservieren muss, habe ich auch diesmal nicht einmal ausprobiert.

Die Lobby-Bar habe ich nur zweimal besuicht – auch hier hat der Service ziemlich nachgelassen, entweder sind zu wenig Angestellte da oder man schafft es nicht mehr, jedenfalls wurde ich zweimal längere Zeit ignoriert und auch noch falsch bedient – da war ich dann bedient…

Viel besser war der Service an der Beach Bar, an der Pool Bar sowie im Grand Cafe, das wir diesmal regelmäßig abends als Treffpunkt vor und nach dem Abendessen auswählten. Auffallend waren diesmal aber auch technische Probleme: Stromausfall, Zapfanlagen funktionierten nicht…

Jeden Abend ab 21.30 Uhr gab es dann in der „Jungle Disco“ eine Show mit dem Animationsteam. Das ist seit Juni auch komplett ausgetauscht worden, wenngleich das Angebot tagsüber seit Jahren immer gleich ist. ie Shows waren – wenn die von extern hinzukommende und entzückende Marina die Choreografie übernahm – wirklich exzellent.

Abendshow in der Disco

Was aber extrem negativ auffiel: Der Abschluss jeder Show bestand in einem Hinweis auf die Möglichkeit, später eine andere Disco zu besuchen. So bekommt man zumindest die Jüngeren aus dem Haus und kann eher Feierabend machen. Bei einem Publikum, das sonst eher 60 Jahre aufwärts war, wurde dann grundsätzlich ganz schnell die Disco geleert, indem der sogenannte Discjockey erst etliche Hip hop-Songs bei natürlich völlig leerer Tanzfläche auflegte – so schnell konnte man gar nicht schauen, wie sich die „Disco“ dann leerte… Gut für die wirklich hervorragenden Mitarbeiter darin, die hatten dann meist schnell Feierabend…Das ist wohl eine Strategie des Hotels, die schon letzten Januar zu erahnen war und die der letzte Punkt dafür ist, dass es wohl an der Zeit ist, mal wieder ein anderes Hotel auszuprobieren…

Nach einer Show

Das Animationsteam um Leiter Cancan mit Aloyna aus der Ukraine, Gemma aus England,  die bezaubernde Afef aus Tunesien sowie Mido, Donga (auch „Natasha“ genannt) und Capo (mein Tischtennis-Opfer…) war allerdings wirklich gut und nahm sich auch immer Zeit für ein Gespräch…

Mit Gemma (links) und Afef

Ausflüge gab es diesmal nur einen, zum Shoppen und zum Besuch der wirklich sehenswerten Marina, die man allerdings wohl besser am Abend besucht – jede Menge gemütliche Bars und Restaurants laden zum Verweilen ein… Baulich ist das alles jedenfalls ein Unterschied wie Tag und Nacht zum restlichen Hurghada…

Besuch der Marina am Nachmittag

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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