Sunrise Holidays Resort in Hurghada

Eingang bei Nacht

Eingang bei Nacht

Es war ein wenig Pause auf meinen Seiten – kein Wunder, war ich doch zu enem Kurzurlaub unterwegs. Ziel war Ägypten, genauer das Sunrise Holidays Resort in Hurghada. Da ich nur relaxen wollte, war ich mehr als zufrieden mit meiner Wahl – und da bin ich durchaus nicht alleine, wie die vielen positiven Bewertungen auf Holidaycheck zeigen. Täglich 26-28 Grad – das war schon toll, vor allem wenn man die Bilder im Fernsehen (4 deutsche Programme unter anderem) sah, die vom Schnee in Deutschland berichteten… Am letzten Abend konnte man – gemütlich an der Poolbar sitzend – ein heftiges Wetterleuchten sehen, als ich dann beim Abendessen war, hat es auch leicht geregnet. Als ich dann bis zum Schließen der Poolbar draußen saß, hatte es aber wieder aufgehört. Erst mitten in der Nacht kam dann ein heftiges Gewitter mit starkem Regen – äußerst selten dort.

Die Folge: In meinem Zimmer – ich war im zweiten Stock – funktionierte kein Licht, allerdings: Der Fernseher hatte noch Strom. Merkwürdig. Nur das Hauptrestaurant hatte geöffnet, das zweite Strandrestaurant war geschlossen, weshalb es etwas Chaos beim Frühstück gab. Dabei hörte ich, dass der Regen wohl in die oberste (7.)  Etage eingedrungen war. Stromausfall hat es dann noch länger gegegen – so gab es an der Bar keinen Kaffee – nichts, wozu Strom benötigt wurde… Auf der Fahrt zum Flughafen wurde der Minibus dann fast zum Boot, so hoch stand das Wasser teilweise in den Straßen. Und auch am Flughafen war es dunkel, viele Shop-Besitzer behalfen sich mit Taschenlampen…

Blick vom Balkon

Blick vom Balkon

Das Hotel kann ich dennoch nur wärmstens empfehlen – mein Zimmer war völlig okay, allerdings scheint es auch sehr abgewohnte Zimmer zu geben. Der Service insgesamt war spitzenmäßig. Ein paar Beispiele: In meinem Zimmer war der Safe bei Ankunft geschlossen – eine kleine Meldung genügte, und innerhalb kürzester Zeit war das Problem behoben. Als das Wasser im Waschbecken nicht schnell ablief, musste ich nicht einmal etwas melden – vermutlich hatte der Roomboy das beim Reinigen gemerkt und einen Trupp alamiert, der das Problem beseitigte. Beim Essen haben sich die Kellner trotz der Menge der Leute sehr schnell gemerkt, welches Getränk man bestellt hat – ab dem zweiten Abend musste ich nicht mehr bestellen, mein Getränk kam automatisch. Das war perfekt!

Dank der weitläufigen Anlage war es auch immer sehr angenehm und ruhig, mehr als ausreichend Liegen am Strand und am Poolbereich, so dass man jederzeit noch eine freie Liege finden konnte. Das hinderte dennoch so manchen nicht dran, schon vor dem Frühstück  eine Liege mit seinem Handtuch zu reservieren…

Mehrere Restaurants übereinander

Mehrere Restaurants übereinander

Insgesamt vier Restaurants, zwei mit Büffet, sorgten auch dafür, dass sich die Leute beim Essen gut verteilten. Da die Restaurants von 18:30 Uhr bis 22 Uhr geöffnet hatten, war auch dort genügend Puffer. Wer bis 21 Uhr zu Essen ging, konnte auch sicher sein, dass ständig nachgefüllt wurde -später konnte dann schon mal eine Speise aus sein, was das Personal aber sofort mit Alternativen wettmachte, wie ich selbst erlebte, als ich mal später kam  – auch dafür gibt es die Note 1 von mir für tollen Service.

Das gute Animationsteam war ständig unterwegs – wer wie ich aber nicht mitmachen wollte, wurde zwar freundlich begrüßt, aber nie bedrängt. So muss es sein. Das ist gute Gästebetreuung!

Der einzige Nachteil betrifft Raucher, die abends noch in die Lobbybar wollten, die sich auf zwei Etagen um die Lobby zieht: Es ist Nichtraucherbereich, so dass man entweder auf eine kleine Terasse oder nach draußen musste. Was aber nicht schadet, dabei ergeben sich oft sehr interessante Gespräche, wie es die meisten Raucher sicher kennen.

Vermisst habe ich in der Lobbybar allenfalls eine Theke, wie ich sie etwa vom Hotel Blau Varadero auf Cuba oder vom Hotel Said auf Mallorca kenne. Denn eine solche Theke ist bei weitem kommunikativer als kleine Sitzgruppen. Aber das ist mein persönlicher Geschmack.

Ein wenig ins Grübeln kann man schon kommen, wenn man im Bad solche Schilder entdeckt: Was tun…? :lol:

Wohin also nun mit Toilettenpapier...?

Wohin also nun mit Toilettenpapier...?

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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