Kairo-Besuch mit Cheops-Pyramide

Jetzt kann ich einen Jahrestag feiern: Vor 30 Jahren war ich zu einem 24-Stunden-Trip in Kairo – und mit einem Besuch der Cheops-Pyramide. Ausgangspunkt war damals ein Kurzurlaub in Rumanien (das war so die Ecke, die man als Venus, Jupiter, Saturn bezeichnete), in dem ein solcher Ausflug inklusive Flug für einen unglaublich niedrigen Preis angeboten wurde – selbst als Student war das bezahlbar.

Vergessen werde ich den Trip auf keinen Fall, er war super anstrengend und wunderschön zugleich. In aler Herrgottsfrühe  ging es vom Hotel in Rumänien aus zum Flughafen Konstanza. Der Flug selbst dauerte nicht lange.  Erinnern kann ich mich gut an eine turbulente Busfahrt in Kairo mit mehreren Unfällen. Unvergesslich war ein Besuch im Ägyptischen Museum, das ich auf jeden Fall irgendwann noch einmal besichtigen will. Erinnern kann ich mich auch an ein tolles Mittagessen am Rande der Pyramiden mit unvergleichlichem Ausblick – und viel Getier, das seinen Teil haben wollte. Ein Besuch in einem Papyrus-Museum folgte, und unvergessen war der Besuch der Cheops-Pyramide, auch wenn der letzendlich eher enttäuschend war:

In eine langen Reihe von Menschen  ging es nach oben im Innern der Pyramide, während uns viele andere bereits auf dem Weg zum Ausgang entgegenkamen. Manchmal hieß es ducken, weil die Decke sehr niedrig war. dann kamen wir in eine leere Königskammer und konnten den Stop gar nicht genießen, weil viele Menschen nachrückten. Also wieder durch enge Gänge zurück nach draußen. Kein Wunder, dass vorher die Führer vor möglichen Gesundheitsproblemen gewarnt hatten, denn mein T-Shirt war anschließend klatschnass und konnte ausgewrungen werden.

An einen Zwangsbesuch einer Parfümfabrik  kann ich mich auch noch schwach erinnern – weil ich das verweigert hatte und lieber im klimatisierten Bus blieb. Dann ging es noch zu einem tollen Abendessen in einem Club in Kairo, natürlich mit perfektem Bauchtanz – und dann war der Tag vorbei, es ging zurück zum Flughafen und ab nach Rumänien. Ich weiß noch, dass da der Tod von John Wayne bekannt gegeben wurde…

Es waren wirklich rund 24 Stunden, aber der Tripp war so unvergesslich, dass ich irgendwann noch einmal nach Kairo will.

Schade ist: Ich habe damals einige ausgesprochen nette Leute aus der ehemaligen DDR im rumänischen Hotel  kennengelernt  und sie auch einige Zeit dann später mal auch in der Nähe von Magdeburg besucht, was damals ein richtiges Erlebnis mit den ganzen Kontrollen war. Leider ist der Kontakt dann eingeschlafen, Falls einer zufällig auf diese Seite kommt und sich h auch noch an den Rumänien-Urlaub erinnert, würde ich mich über eine Nachricht freuen. Bilder aus dem Urlaub mit all den liebenswerten Bekannten habe ich jedenfalls noch viele…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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Ein Kommentar

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  1. 1

    Каир в целом, и в частности пирамиды и национальный музей,  безусловно заслуживают длительного изучения. Я был в Каире только день, о чем потом пожалел – времени нужно куда более.



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