Ein Muss für jeden Moskau-Besucher: Christi-Erlöser-Kathedrale

Christi-Erlöser-Kathedrale - aufgenommen bei meinen ersten Moskau-Besuch 2004

Christi-Erlöser-Kathedrale - aufgenommen bei meinen ersten Moskau-Besuch 2004

Der Besuch dieser Kathedrale wird mir immer unvergessen bleiben. Zum einen hat mich die Kirche als Bauwerk ungemein beeindruckt. Sie birgt eine Atmosphäre, die ich noch bei keinem anderen Kirchenbesuch in dieser Form gesehen habe. Zum anderen war es somit kein Wunder, dass diese Kirche eines der bedeutsamsten Erlebnisse in meinem Leben brachte. Wer immer nach Moskau zu einem Urlaub unterwegs ist, auf den Besuch dieser beeindruckenden Kathedrale sollte niemand verzichten. Erreichen kann man die Kathedrale zum Beispiel mit der roten Metrolinie 1, indem man bis zur Station Kropotkinskaja (Кропоткинская) fährt. Schöner ist aber der Fußweg etwa vom Kreml oder von Roten Platz aus ist die Kathedrale nur ca. 1 Kilometer entfernt.

Dabei ist das Gebäude längst nicht so alt, wie man es vermuten würde. Erst 1883 entstand die Kathedrale unter Zar Alexander. Anfang der 30er Jahre wurde sie komplett abgerissen – Stalin wollte hier einen pompösen Palast errichten, aus dem aber nie etwas wurde – zum Glück! Der lockere Baugrund hat den Bau des Palastes verhindert. Statt dessen – man mag es kaum glauben – war hier dann ein riesiges, 13.000 Quadratmeter großes Freibad zu finden.

Mit der Perestroika entstand der Wunsch, die Kathedrale originalgetreu wieder aufzubauen, und am 31. Dezember 1999 konnten die Besucher erstmals wieder in dieses wichtige Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche eintreten.

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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