Auslandseinschreiben nach Moskau: Deutsche Post zeigt nach einer Woche keinerlei neuen Briefstatus

Wo ist er denn nun, mein Brief mit der Einladung nach Moskau? Auf dem Einlieferungsschein ist eine Internetadresse angegeben, über die man angeblich den Briefstatus abfragen kann. Immerhin ist auf der Quittung auch die so genannte Sendungsnummer angegeben. Doch den Brief habe ich per Auslandseinschreiben am 3. Mai im Postamt eingereicht – und genau das zeigt mir der Briefstatus schon seit einer Woche. Was will mir das nun sagen? Liegt der Brief immer noch im Postamt herum? Einen Fortschritt scheint es nicht zu geben in der Lieferung – oder ist das mal wieder ein Null-Service, der zwar möglich zu sein scheint, aber in Wirklichkeit gar nicht gepflegt wird? Sollte sich bis Mittwoch am Status nichts ändern, muss ich wohl oder übel die kostenpflichtige Hotline anrufen – die steht auch auf der Quittung, und ich bin sicher, die gibt es, denn die ist ja nicht wie der Internetzugriff kostenlos…:sad:

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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8 Kommentare

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  1. 1
    Elmar

    Man muss nur warten: Der „Briefstatus“ ergab heute in der Tat eine neue Meldung: „Die Sendung wurde am 07.05.2010 im internationalen Logistikzentrum
    Frankfurt zur Weiterbeförderung nach Russland übergeben.“ Immerhin, schon vier Tage nach Abgabe im Postamt…Die Einlieferung war am 3.5.2010. Übrigens soll es möglich sein, Statusmeldungen auch per E-Mail zu erhalten – eine Mail habe ich bisher noch nicht erhalten… Ich berichte weiter über den Stand der Dinge.Jedenfalls sind nun fast zwei Wochen verstrichen, und der Brief ist noch nicht eingetroffen.

  2. 2
    Elmar

    Schon wieder fast eine Woche vorbei – der Briefstatus ist unverändert, der Brief noch nicht beim Empfänger. Eine Woche warte ich noch, dann wird ein erneuter Versuch gestartet – aber nicht mehr per Auslandseinschreiben, sondern dann per UPS. Der Begriff Schneckenpost gewinnt bei mir so langsam eine völlig neue Bedeutung. Denn immerhin hat es ja schon vier Tage gebraucht, einen Brief von München nach Frankfurt zur Weiterbeförderung zu bringen. Das sind 350, 400 Kilometer? Da kann man hochrechnen, wie lange ein Brief nach Moskau braucht – 40 Tage?

  3. 3
    Elmar

    28. Mai – der Briefstatus ist unverändert, angekommen ist der Brief immer noch nicht. Es hat wohl nichts genützt, die Empfängeradresse in Deutsch und Russisch aufden Umschlag zu schreiben. Am 3. Mai habe ich den Brief in der Filiale abgegeben, das sind nun 25 Tage. Hätte ich einen trainierten Radfahrer damals losgeschickt, wäre der Brief schon längst da. Gut, es war ein Versuch, den ich nie mehr wiederholen werde. Keine Briefsendung mehr mit der Post nach Moskau…

  4. 4
    Elmar

    Einen Monat und ein paar Tage hat es gedauert – nun ist der Brief doch tatsächlich eingetroffen…!

  5. 5
    Alex

    Hi Elmar!Habe das gleiche Problem (Einschreiben nach St. Petersburg).Woran lag es, dass der Brief so lange gebraucht hat? Konnte der Empfänger das anhand von irgendwelchen Stempeln nachvollziehen?Bei mir steht schon seit 3 Wochen als Status ‚Die Sendung wurde im internationalen Logistikzentrum zur Weiterbeförderung übergeben‘. So wie ich das verstehe, ‚zur Beförderung übergeben‘ heisst noch lange nicht ‚wurde weiterbefördert‘.Danke im Voraus!GrußAlex

  6. 6
    Elmar

    Hi Alex, nein, es gab keinerlei ersichtlichen Grund, warum der Brief so lange gedauert hat. Mein Vermutung ist, dass der Brief viel eher in Moskau ankam, aber nicht ausgeliefert wurde. Das ist mir bei einem normalen Brief schon einmal passiert – den hat man dann erst auf Nachfrage bei der Post „entdeckt“. Andere Briefe oder Päckchen gingen dagegen recht schnell – es scheint also wirklich am Personal der russischen Post zu liegen. :sad:

  7. 7
    Marius

    Hallo Elmar, das selbe Szenario ist mir wiederfahren! Ich habe zuerst einen normalen Brief nach Tula (Russland) verschickt. Als dieser nach 4 Wochen immer noch nicht beim Empfänger eingetroffen ist, habe ich am Freitag den 14.01.2011 nochmals ein  Einschreiben bei der deutschen Post abgegeben. Am Montag den 17.01 ergab die Statusabfrage die bereits zittierte Übergabe im internationalen Logistikzentrum Frankfurt zur Weiterbeförderung nach Russland. Heute ist der 26.01 und ich weiss immer noch nicht mehr.  Der erste Brief ist ebenfalls spurlos verschollen. Keine Ahnung was ich machen soll damit einer der Briefe wenigstens doch noch das Ziel erreicht! 

  8. 8

    Naja, ich habe das Gefühl, dass sich internationale Postbeförderung von deutscher Seite und interne russische Weiterleitung der dortigen Post gegenseitig zur Doppelschnecke ergänzen. Ich für meinen Teil gebe bei wichtigen Briefen demnächst nur noch UPS den Auftrag – das ist zwar teuer, ich kann aber sicher sein, dass es nur ein paar Tage dauert. Und: UPS liefert den Brief dann selbst aus. Für Moskau funktioniert das, ob das außerhalb auch so ist, weiß ich nicht. Wie ich schon mal geschrieben habe: Wochenlang war ein normaler Brief nicht angekommen, dann ging der Empfänger zur Post – und da lag der Brief ganz brav und wäre wohl noch Jahre später ohne Rückfrage nicht ausgeliefert worden…



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