Videotext wird heute 30 – und ist immer noch viel zu langsam

Vor genau 30 Jahren wurde eine Lücke im TV-Signal dazu ausgenutzt, um Zusatzinformationen auszustrahlen. Was mit anfangs wenigen Videotafeln begann, hat sich längst zu einem Renner bei der Informationssuche entwickelt: Videotext etwa nutze ich wie viele Millionen andere auch regelmäßig, um mich etwa über neue Schlagzeilen in Politik oder Sport zu informieren. Technisch wirkt Videotext aber wie ein Dinosaurier in der heutigen Medienlandschaft: Maximal 800 Tafeln pro Sender,  maximal sechs Farben, jede Tafel besteht aus maximal 24 Zeilen mit je 40 Zeichen. Und manchmal nervt es auch, wenn man etwa von einer zur nächsten Seite weiterblättern will, dann aber ein kompletter Durchlauf startet. Oder wenn man die Infos auf einer zweiten Tafel lesen will, diese aber nicht direkt aufrufen kann, sondern endlos warten muss… Dennoch ist Videotext auch für mich ein wichtiges Informationsmittel geworden. Und irgendwie erinnert die Beschränkung auf wenige Zeichen an Twitter – nur fast drei Jahrzehnte eher umgesetzt… Alles Gute zum Geburtstag, Videotext!

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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