Stargate Universe Staffel 2, Folge 2: Aftermath

Rush hat es geschafft, er hat sozusagen den Mastercode der Destiny entschlüsselt und kann das Schiff von einem bisher wohl geheimen Kommandoraum aus beeinflussen. Das behält er aber für sich. Von hier aus bringt er auch das Schiff in den Normalraum zurück, in die Nähe eines bewohnbaren Planeten, der zwar nicht per Stargate erreichbar ist, aber immerhin per Shuttle. Und das ist wichtig, denn die Lebensmittelvorräte an Bord des Schiffes gehen zu Ende. Scott und ein kleines Team starten daher mit dem Shuttle – er hat zwei Aufgaben: das funktionslose Tor zu reparieren und Lebensmittel zu beschaffen. Währenddessen erscheinen Rush seine verstorbene Frau Gloria sowie Dr. Franklin, die ihn auf Fehler in seinen Überlegungen und auf Gefahren für das Shuttle hinweisen. Rush warnt Scott per Funk, doch das Shuttle stürzt dennoch ab.

Den Absturz überleben zwar alle, doch ein Mann wird unter Wrackteilen schwer eingeklemmt. Erste Versuche, ihn zu befreien, scheitern.Scott teilt daher das Team auf: Zwei, darunter die Sanitäterin, bleiben bei dem Eingeklemmte, die anderen suchen das Stargate.

Wer eine detaillierte Zusammenfassung der Folge nachlesen und wissen will, wie es weitergeht in der Folge, kann das zum Beispiel bei Stargate-Planet.de ausführlich tun.

Ich fand vieles in der Folge ziemlich fragwürdig:

– Die erste Preferenz des Teams ist nicht die Rettung des Verletzten, sondern die Suche des Stargates. Zurück beim Verletzten bleiben zwei Frauen, eine davon Sanitäterin, die scheinbar nichts tun als reden. Warum ist die Sanitäterin überhaupt dabei? Wo ist ihre medizinische Ausrüstung? Warum wird nicht versucht, dem Verletzten zu helfen?

– Kaum funktioniert das Stargate wieder, kommt auch Col. Young auf den Planeten. Er spricht mit dem Verletzten und erstickt ihn schließlich mit eigener Hand. Super, aktive Sterbehilfe, nachdem vorher herzlich wenig unternommen wurde, um den Verletzten zu retten.

– Von Lebensmittelsuche ist später keine Rede mehr – dafür werden die meisten Luzianer per Sternentor auf dem Planeten ausgesetzt – auch eine Möglichkeit, Lebensmittel zu rationieren. Ausgesetzt auf einem Planeten mit starker vulkanischer Aktiviät und super-rotierender Atmosphäre, wie es zu Beginn der Folge heißt. Dann hättte man sie auch gleich erschießen können, oder?

Spätestens mit dieser Folge ist mein Interesse an Stargate Universe endgültig erloschen. Solche menschenverachtenden Sendungen muss ich mir wahrlich nicht weiter anschauen. Hier wird es also ab sofort keinerlei Berichte mehr über Stargate Universe geben.

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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