Stargate Universe Folge 19: Incursion (1) – Die Luzianer kommen auf die Destiny

Es geht nahtlos weiter: Col. Telford ist eingeschlossen, und die Sauerstoffzufuhr ist unterbrochen. Young wartet, bis er am Boden liegt, und nach kurzer Zeit öffnet er die Tür und hilft Telford. Scheinbar war das wohl ein Weg, um die Gehirnwäsche durch die Luzianer zu überwinden. Telford berichtet, dass Kiva auf dem Weg zu Destiny sei. Auch  Teile des alten SG1-Teams spielen wieder eine Rolle  – wie Sam Carter als Kommandantin eines Raumschiffs, das das luzianische Schiff aufspürt und Rush befreien will. Oder O’Neill, der sich nicht gerade als Sympathieträger, sondern als sturer Militär aufspielt. Kiva und ihre Luzianer kommen jedenfalls durchs Stargate auf die Destiny, und Young, der auf den Angriff vorbereitet hat, will die Angreifer im Torraum durch Sauerstoffentzug töten, bis er sieht, dass auch Telford (oder Rush?) auch durchs Stargate gekommen ist. Er entscheidet sich für eine andere Vorgehensweise, doch die Luzianer können aus dem Torraum entkommen und nehmen auch ein paar Geisel – darunter T.J. Doch wen wollte Young so retten: Telford oder Rush – von dem Austausch wusste er bis dahin nichts…

Eli und Chloe entkommen während des Angriff der Luzianer in einen unbekannten Teil der Destiny, wobei Chloe durch einen Beinschuss schwer verletzt wird.Dummerweise ist in diesen Bereichen zwar noch Sauerstoff vorhanden, doch dieser wird nicht erneuert – dafür hatte Eli vorher selbst gesorgt…

Unterdessen wird klar, dass Rush und Telford wieder sie selbst sind. Und Young spielt ein gewagtes Spiel: Ist Telford noch der Verräter wie nach der Gehirnwäsche, oder ist die Gehirnwäsche nun erledigt? Immerhin rettet Telford das Leben dreier Geiseln, die Kiva erschießen wollte, und schlägt vor, einen Weg zum Kontrollzentrum zu finden. Dabei findet einer der Luzianer durch eine sonderbare Strahlung den Tod, die sich niemand erklären kann. Hat die Destiny eingegriffen? Telford übernimmt ein Funkgerät von Young und kehrt zu den Luzianern zurück – und Rush und Young sind einer Meinung, dass sie nun handeln müssen, um das Schiff und die Menschen an Bord zu retten – im Unterschied zur unerträglichen Camille (die ich längst aus einer Schleuse geworfen hätte nach der früheren Meuterei, siehe Folge 12…).

Folge 20 wird die direkte Fortsetzung an dieser Stelle sein, und wenn ich den Episodenguide auf tv.com richtig deute, gibt es dann einen üblichen Cliffhanger, bis es mit de zweiten Staffel wann auch immer weitergeht…

Eine Szene geht mir irgendwie nicht aus dem Kopf: Young fragt Scott nach seiner Beschwerde über die Vorgehensweise gegenüber Telford, ob er Scott immer alle seine Befehle erklären müsse – ansonsten hätten sie ein Problem. Scott antwortet daraufhin mit „Nein“ – und das ist eine überaus heikle und fragwürdige Entscheidung, die vielleicht auch einige Schandtaten der Amerikaner im Irak erklären. Denn wer Befehlshabern, die scheinbar den Tod anderer in Kauf nehmen und sich dabei ausschließlich auf ihre Befehlsgewalt stützen, nicht entgegentritt, macht sich schlicht zum Mittäter. Aber Militär und Untergebener und Denken passen wohl nicht zusammen…

Das haben die Amerikaner etwa nach dem Zweiten Weltkrieg selbst angeklagt – doch wie auch der Film unde andere Beispiele zeigen, ist diese Denkrichtung auch bei den Amerikanern tief verwurzelt. Wer an der Macht ist, scheint auch zu meinen, das Recht auf seiner Seite zu haben und sich über alles und jeden hinwegsetzen zu können. Und das scheint auch in Deutschland längst wieder der undemokratische Standard zu sein, wie heute der Generalsekretär der FDP, Christian Lindner, im Bericht aus Bonn eindrucksvoll hat nahelegen können…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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