Neu gelesen: Das verlorene Symbol von Dan Brown

Nach Sakrileg und Illuminati nun also der dritte Roman um den Symbologen Robert Langdon: Dan Brown beschäftigt sich hier mit dem Thema Freimaurer, die Geschichte spielt in Washington. Ich hatte mich auf den Roman gefreut und war letztendlich – wie soll ich sagen – unzufrieden, enttäuscht? Für mich der mit Abstand schwächste Roman um Robert Langdon, der diesmal weniger Akteur, sondern eher ein unbedarfter Mitläufer ist. Das Ende: So aufregend und spannend wie eine Schlaftablette. Kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen würde oder dessen Verfilmung ich mir im Kino oder im TV antun würde. Der Klappentext verspricht auf jeder Seite „Überraschungen und atemberaubende Wendungen“. Ich habe die Weltbildausgabe als Taschenbuch gelesen – und von den 765 Seiten habe ich die letzten 40 Seiten nur noch überflogen, um endlich ans Ende zu kommen. Und selten habe ich so lange für ein Buch gebraucht, um es zu lesen – zwischendurch hatte ich mir sogar ein Buch aus der Saga von Terry Goodkind und dem „Schwert der Wahrheit“ gegönnt, weil „Das verlorene Symbol“ eben nur wenige Überraschungen und atemberaubende Wendungen bot, sondern eher langweiliges Gefasel und zudem einige ungewohnte Widersprüche. Insofern liegt meine Wertung diesmal bei allenfalls zwei von zehn möglichen Lesegenuss-Punkten…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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