Neu gelesen: Arctic Fire von Matthew Reilly

23.9.2013: Als alter Reilly-Fan habe ich natürlich gleich zugeschlagen, als das neue Buch von ihm auf den Markt kam: Scarecrow ist wieder da, und wie immer mit viel, viel Action, die einen beim Lesen fesselt, auch wenn Reilly diesmal noch unrealistischer schreibt als je zuvor – aber das spielt für den Lesespaß kaum eine Rolle. Wie beim ersten Roman, den ich je von ihm gelesen habe, Ice Station, spiewlt Arctic Fire wieder in einer eiskalten, polaren Gegend…

Es kommt mal wieder alles auf einmal: Eine Gruppe an Terroristen (sie „Army of Thieves“)  besetzt in der Arktis einen russischen Stützpunk auf Dragon Island, und rein zufällig ist Shane Schofield ganz in der Nähe mit einem kleinen Team aus Marines und Zivilisten – und einem kleinen Roboter, der eine ganz wichtige Rolle spielt im Buch. Mit dabei natürlich „Mother“. Und gleichzeitig erfährt Scarecrow, dass Frankreich Jagd auf ihn macht und ein Kopfgeld ausgesetzt hat – ein russisches U-Boot taucht auf, eine französische Agentin will Scarcrow zur Strecke bringen.

Die Terroristen planen, die Atmosphäre in Brand,zu setzen, zumindest teilweise – und lassen dazu auf Dragon Island ein Gas entströmen, das dann mittels Raketen und Uran-Bomben entztündet werden soll. Scarecrow hat nur fünf Stunden Zeit, das zu verhindern und gegen eine riesige Übermacht an waffentechnisch bestens ausgestatteten Terroristen zu kämpfen. Dabei stellt sich bald heraus, was das wirkliche Ziel der Terroristen ist – und wer wirklich dahintersteckt…

Langeweile kommt bei der Lektüre wahrlich nicht auf, auch wenn viele Wendungen einfach nur an den Haaren herbeigezogen sind und damit völlig unglaubwürdig scheinen. Scarecrow sirbt etwa nach Folter – und ist nicht tot, ein Mitglied aus seinem Team erhält einen Kopfschuss – und ist nicht tot…

Auch wenn Scarecrow am Ende den heimtückischen Anschlag verhindern kann, sein Hauptgegner entkommt – was auf eine Fortsetzung in irgendeiner Form schließen lässt.

Wer dieses Buch lesen will, sollte vorher die anderen Scarecrow-Romane lesen: Ice Station, Die Offensive, Operation Elite und Hell Island (in dieser Reihenfolge). Denn es kommen immer wieder mal wichtige Anspielungen auf Ereignisse aus diesen Romanen vor, die man besser versteht, wenn man die Bücher zuvor gelesen hat.

Für mich war es Lesespaß pur – volle Punktzahl und mal wieder Vorfreude auf den nächsten Scarecrow-Roman…

Irgenwie erinnern mich übrigens die Scarecrow-Romane an die Bücher von Jon Land um Blaine McCracken, die ich früher ebenfalls sehr gerne gelesen habe und die alle im Regal stehen – und wie ich erfreut gesehen habe, kommen bald nach fast 15 Jahren Pause zwei neue McCracken-Romane hinzu…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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