NCIS Staffel 8, Folge 23: Black Swan

19.5.2011: Gibbs steht im Regen mitten auf einer Straße,  gedankenverloren, ein Gewitter tobt. Palmer und Ducky arbeiten schweigend, überhaupt herrscht Stille, vom Donner und Regen abgesehen. Tony kommt zu Gibbs und berichtet, der Regen habe Spuren weggewaschen. Gibbs reagiert nicht – dann ruft McGee nach Tony und lässt Gibbs allein. Man sieht Director Vance in einem Wagen, der alles beobachtet. Dann packen Ducky und Palmer eine Leiche in einen Transporter, Gibbs beobachtet alles – und wird plötzlich von hinten angesprochen: Es ist die Stimmer von Mike Franks… Achtung: Wer sich die Spannung nicht nehmen will, sollte jetzt nicht weiterlesen!

Es ist eine ausgesprochen düstere Stimmung, die da in der Eingangssequenz zu spüren ist. Irgendetwas Schlimmes ist wohl gesachehen. Man merkt es. Was es ist, wird allerdings nicht so schnell klar, aber es stellt sich schnell heraus, wenn man ein wenig aufpasst – etwa, wenn man Gibbs, Tony und CIA-Agent Trent Cord (bekannt seit der vierten Staffel und auch aus NCIS LA) gehen sieht – und mal ist Mike Franks im Bild und spricht zu Gibbs, mal ist er dann in der Großaufnahme nicht mehr zu sehen (gut, das ist mir erst beim zweiten Anschauen der Folge aufgefallen…).

Da selbst bei Wikipedia schon verraten wird, was in dieser Folge passiert (nein, Wikipedia, das war nicht das Staffelfinale, wie es dort heute noch zu lesen ist!), kann ich auch hier verraten, dass Gibbs‘ alter Freund und Mentor Mike Franks ums Leben kommt – getötet vom Port-to-Port-Killer. Mike Franks, der bereits in der dritten Staffel zum ersten Mal auftrat, wird Gibbs fehlen…

Man sieht Trent Kort mit einem Verband über einem Auge – aha, der mysteriöse Augapfel ist erklärt.

Und die Identität des P2P-Killers wird endlich gelüftet  – es handelt sich um einen Lieutenant Jonas Cobb. Der war, wie sich herausstellte, Teil einer „Operation Frankenstein“, was nichts anderes ist als eine Spezial-Ausbildung zum CIA-Killer. Das ist auch der Hintergrund, warum erst Zivas Freund Ray und nun Kort in Spiel kamen.

Doch der Kampf zwischen Mike Franks und Cobb und der Tod von Franks ist keineswegs das Ende der Folge – Barrett und ihr Team tappen in eine Falle, die ihnen Cobb gestellt hat. Ihre beiden Teammitglieder werden angeschossen, Barrett folgt dem Schützen, gerät in ein Handgemenge – und ihr wird eine Pistole ans Kinn gesetzt von Cobb – Ende und Cliffhanger…

Eine Wahnsinns-Episode – ich muss gestehen, manche Szenen habe ich mir nach dem Ende nochmals angeschaut. Klasse Konzept diesmal, immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit (ein Tag früher) hin und her zu springen. Irgendwann dämmert es einem, dass alle Auftritte von Mike Franks zu Beginn sich im Verstand von Gibbs abspielen.

Wer mehr Details zu dieser Folge wissen will: Bei tv.com gibt es eine ausführliche Zusammenfassung der gesamten Folge.

Ich bin gespannt auf das Finale der achten Staffel!

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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