NCIS Staffel 10 Folge 14: Canary

11.2.2013: Ein junger Mann kommt mit einem Fahrrad angefahren, doch der Eingang ins Gebäude ist blockiert – McGee gibt vor, daran zu arbeiten und schickt den Mann zum Hintereingang. Der Mann geht rein und wird von einem angeblichen Penner – Gibbs – belästigt. Dann kommt Ziva an, telefoniert mit dem Handy – wirklich optisch beeindruckend mit ihrem schwarzen Minirock… Doch scheinbar wird der Mann nun misstrauisch, greift zur Waffe und nimmt Ziva als Geisel. Auch Gibbs zückt seine Waffe. Als der Mann sich absetzen will und an Müllcontainern vorbei geht, kommt Tony aus einem der Container, der Mann wird überwältigt, Ziva schlägt ihn ko. Dann kommt McGee hinzu – und fragt nur, ob der Computer unversehrt geblieben ist…

So beginnt die Folge 14, in der es darum geht, die Nummer 1 der Cyberterroristen zu finden. Der Mann ist Ajay Khan, er ist laut Tony – der das natürlich im NCIS-Gebäude laut vor allen anderen verkündet – die Nummer Zwei der meist gesuchen Cyberterroristen der Welt. Über ihn will Gibbs die Nummer Eins finden…

Khan will nichts aussagen – also greift Gibbs zu einem Trick: Kahn soll nach Guantanamo auf Kuba verlegt werden, und dort gibt es eine Revolte. Tony, Ziva und Khan verbarrikadieren sich Khans Zelle, und in Todesangst verrät Khan per Telefongespräch mit McGee eine IP-Adresse, unter der der führende Terrorist zu finden ist.

So weit, so gut, eine durchaus gut gespielte Situation – nur die IP-Adresse ist letztendlich absolut lächerlich. 192.168.0.14 – vielleicht die IP-Adresse des privaten Netzwerks des Drehbuchautoren Christopher J. Waild? Denn solche IP-Adressen sind bekanntermaßen privaten Netzwerken zugeordnet (siehe auch Wikipedia im Abschnitt „Besondere IP-Adressen“) und hier bestimmt nicht sehr hilfreich…

Insgesamt war die Handlung wenig überraschend und ziemlich durchschaubar, was irgendwie den Spaß an dieser Folge nahm. Und man sollte mit eher naiven Kenntnissen in solchen Bereichen lieber keine Drehbücher schreiben…

Insofern ist „NCIS Staffel 10 Folge 14: Canary“ nach meiner Meinung eine eher durchschnittliche Folge – um Klassen besser als Folge 13, aber kein Highlight…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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2 Kommentare

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  1. 1

    Ganz so lächerlich finde ich die IP-Adresse nicht – und zwar aus folgenden Gründen:
    1. Man kann darüber spekulieren, ob sich der führende Terrorist nicht sogar unter den NCIS-Leuten befindet. Wenn schon Khan im NCIS-Netzwerk ist, dann wäre diese IP-Adresse doch auch möglich … Manche NCIS-Foren spekulieren auch schon darüber ….
    2. Vielleicht wollten auch die NCIS-Macher einen eventuell folgenden Angriff auf eine real-existierende IP-Adresse verhindern. Wie schnell heute solche Attacken ausgelöst werden, brauche ich ja wohl nicht zu erklären. Übrigens ist es auch in amerikanischen Filmen durchaus üblich (gewesen), nie eine real existierende Telefonnummer zu verwenden. Aus diesem Grund begannen in alten Filmen immer amerikanische Telefonnummern mit 555 (siehe auch dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/555_(Telefonnummer) ) 

    1. 1.1

      Die Spekulation um den Top-Cyberterroristen in NCIS-Kreisen halte ich für viel zu weit hergeholt – das hätte ansonsten längst ein Thema sein können und müssen. Es hieß ja nur am Ende der Folge, sie hätten ihn… Das mit der real existierenden Adresse kann ich hingegen nachvollziehen, auch hier bei uns werden ja in der Regel nur Dummy-Adressen verwendet. Dennoch gibt es durchaus andere IP-Bereiche, die nicht ganz so auffällig sind, die man hätte nutzen können. Ich denke immer noch, da hat der Drehbuchautor einfach nur gepennt…



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