Castle Staffel 6 Folge 4: Der größte Fan

18.1.2014: Der Wechsel nach Washington hat ja für Beckett nicht lange gedauert – am Ende von Folge 3 wurde sie dort gefeuert. Sie ist arbeitslos – doch natürlich geht es irgendwie weiter – und zwar spannend. Die neue Folge beginnt damit, dass eine junge Frau hektisch ihre Handtasche packt – während eine Leiche am Boden liegt. An der Wohnungstür klopfen Polizisten an und fordern auf, die Tür zu öffnen. Dann steckt die Frau noch eine Waffe ein. Sie öffnet das Fenster und klettert die Feuertreppe nach unten, während die Polizisten die Tür eintreten. Aus dem Fenster heraus informiert ein Polizist einen Cop auf einem Fahrrad. Die Frau rennt davon und stürmt in ein Haus. Sie landet in einer Zahnarztpraxis, schließt die Tür ab und zückt die Waffe – es sind fünf Geiseln anwesend…

Castle und Beckett wachen in Castles Schlafzimmer auf – und Beckett fragt sich, was sie nun machen soll. Ihr Job in Washington ist weg, zurück zum NYPD darf sie auch nicht, weil es einen Einstellungsstopp gibt. Sie könne doch nicht einfach nur lange schlafen und warten, bis mal das Telefon klingelt – was für ein Leben sei das? Seines, meint Castle nur trocken…

Dann gibt es etwas Hektik: Zuerst kommt Pi ins Schlafzimmer und fragt nach Rasierzeug, dann kommt Castles Mutter Martha herein und bringtKaffee – und erzählt, in ein paar Minuten würde sie einen Kurs im Wohnzimmer abhalten…. Beckett meint resignierend, die nächste Nacht würde sie wieder in ihrer Wohnungt schlafen… Natürlich kommt dann auch noch Alexis ins Schlafzimmer und meldet, dass Captain Gates am Telefon sei. Sofort streckt Beckett die Hand aus – doch Gates will nicht mit Beckett, sondern mit Castle reden…

Castle und Beckett treffen am Eingang der Zahnarztpraxis ein, und Gates informiert die beiden: Der Tote ist Angelo Vazquez, und mordverdächtig ist seine Freunding Emma Riggs, die vom Tatort geflohen ist und nun ein paar Geiseln genommmen hat. Bei der ersten Kontaktaufnahme mit ihr hat sie verlangt, mit Castle zu sprechen – und niemand weiß, warum auch Castle nicht. Daher hat Gates Castle hinzugerufen…

Castle erfährt, dass es fünf Geiseln gibt, darunter auch ein neunjähriges Kind. Castle soll nun telefonisch mit Emma Riggs Kontakt aufnehmen. Sie verlangt zunächst Beweise dafür, dass es sich wirklich um Castle handelt – und stellt einige Frage zu verschiedenen Büchern, die Castle natürlich beantworten kann. Nun glaubt sie ihm. Aber sie will, dass er in die Praxis kommt, um mit ihm unter vier Augen zu reden – und Castle stimmt spontan zu unter der Bedingung, dass Emma das Mädchen und ihre Mutter freilässt. Emma akzeptiert sofort – und Beckett kann nur den Kopf schüttel, worauf sich Castle da einlassen will… Doch Castle meint, Emma sei ein Fan – und daher könne er sie vielleicht zur Aufgabe bewegen. Dann wird noch ein Codewort ausgemacht, das Castle am Telefon nennen solle, falls die Situation außerKontrolle geraten sollte: Beckett schlägt Cheeseburger vor. Dann geht Castle zur Praxis – und registriert überall Scharfschützen, ihm ist mulmig…

Emma lässt ihn ein und wirklich das Mädchen und ihre Mutter frei. Als Castle sich nach ihren Forderungen – Geld, ein Transportmittel – erkundigt, will Emma nur Castle selbst: Sie kennt ihn als Ermittler – und sie will, dass er Emmas Unschuld beweist…

Castle informiert Beckett per Telefon. Dann überredet Beckett Captain Gates, dass sie sich am Tatort umschauen darf, um Castle irgendwie helfen zu können. Gates stimmt zu. Unterdessen setzt sich Castle mit Emma zusammen und will Details wissen – von Anfang an. Emma erzählt, dass sie gestern später nach Haus gekommen sei, weil sie sich ein Kleid gekauft habe – sie habe Geburtstag. Und Angelo hätte ihr eine ganz besondere Überraschung versprochen – Emma hat auf einen Heiratsantrag gehofft. Sie habe dann in der Wohnung  noch Scotch getrunken, sei ins Bett gegangen – und am Morgen habe sie Angelo tot am Boden gefunden… Und sie wisse nicht, wieso Angelo überhaupt in ihrer Wohnung war, dann sei sie in Panik geraten, die Cops kamen, und sie sei geflohen.

Am Tatort trifft Beckett auf Esposito, Lanie und Ryan. Alle Indizien sprechen gegen Emma. Das Messer, mit dem Angelo getötet wurde, stammt aus Emmas Küche, auch sonst gibt es keine fremden Spuren. Und Esposito hat sich das Handy von Angelo angeschaut und eine SMS von Emma an Angelo gefunden, in der sie ihm vorwirft, eine Affäre gehabt zu haben mit einer Frau aus Scarsdale. Ryan findet einen Zettel bei Toten mit Initialen und einer Ortsbezeichnung, die auf dem Weg nach Scarsdale liegt. Beckett findet noch eine SMS von Emma, in der Sie Angelo in ihre Wohnung einlädt. Und es wird eine eine leere Flasche Scotch sowie zwei Tablettenröhrchen – unter anderem gegen Verhaltensstörungen. Weiß Emma überhaupt noch, was sie vielleicht getan hat? Beckett ruft Castle an – und der konfrontiert Emma mit den bisherigen Ergebnissen. Auf ihrem Telefon findet sie in der Tat eine SMS an Angelo mit der Bitte, sie zu besuchen. Doch Emma bestreitet, die SMS geschrieben zu haben. Auch dass sie mehr als ein wenig Scotch getrunken habe, streitet sie ab. Und sie war misstrauisch, weil Angelo immer wieder mal nach Scrasdale gefahren sei. Eine Geisel, der Zahnarzt, vermutet Gedächstnisstörung bei Emma…

Castle schaut sich die SMS auf Emmas Handy an – und dann fällt ihm auf, dass die letzte SMS anders geschrieben ist als die vorherigen – statt Abkürzungen wie sonst normaler Text. So würde sie niemals schreiben, sagt Emma – und damit müsse der wahre Mörder die SMS geschrieben haben. Sie packt das Handy in eine Tüte und fordert Castle auf, zu gehen und das Handy auf Fingerabdrücke untersuchen zu lassen. Castle informiert die Cops, dass Emma recht instabil sei – und dass eine der Geiseln wohl für Ärger sorgen würde. Und er erzählt, dass er wirklich glaube, dass jemand Emma den Mord anhängen wolle…

Im Büro des NYPD werden allerdings keine fremden Fingerabdrücke auf dem Handy gefunden – doch Captain Gates erlaubt Castle und Beckett, zusammen mit dem Beckett-Ersatz Sullivan weiter zu ermitteln. Sie fangen mit Infos über den Toten an, doch seine Akte ergibt nichts. Beckett aber glaubt, die Fahrten nach Scarsdale spielen eine Rolle. Sie findet eine Beschwerde eines Anwohners, der Angelos Wagen gesehen hatte. Im Wagen findet Sully eine Ausrüstung für Einbruch sowie die Bedienungsanleitung für eine Alarmanlage. Wollte Angelo irgendwo einbrechen? Um die Frage zu klären, geht Castle wieder in die Praxis zurück.

Unterdessen haben Esposito und Ryanherausgefunden, dass Emma Riggs eine Jugendstrafakte hat. Beckett ruft sofort Castle an. Emma habe als Jugendliche schon einmal als Emma Jones unter denselben Umständen wie bei Angelo ihren Pflegebruder getötet. Emma bekommt das mit und bedroht Castle mit der Waffe… Sie ahnt, was er von Beckett ergahren hat. Doch sie erzählt, dass sie damals zu einer Pflegefamilie mit Zwillingen gekommen sei, die sie nur terrorisiert hätten. Und dann hätte einer der Brüder sie mit einem Messer bedroht, sie habe sich nur gewehrt – doch der andere Brude habe sie des Mordes beschuldigt. Castle glaubt ihr – und fragt sich, warum Angelo nach dem gleichen Muster getötet worden sei. Er vermutet, es muss jemand sein, der über Emmas Vergangenheit informiert sei. War es vielleicht der Bruder? Doch der sitzt laut Emma im Gefängnis. Dann erwähnt Emma ein Kinderheim – und Castle erinnert sich an den Zettel und die Ortsbezeichnung auf dem Zettel, der bei Angelo gefunden wurde – Name (die Initialen) und Ort des Kinderheims passen zusammen… Ryan setzt sich in Verbindung mit dem Kinderheim und berichtet von einem Einbruch dort – und dort gibt es auch eine Alarmanlage, deren Bedienungsanleitung in Angelos Wagen gefunden wurde. Es fehlt Emmas bisher versiegelte Akte… Und darin standen alle Informationen, die Emma immer wissen wollte – sie war nach der Geburt zur Adoption gegeben worden… War die darin enthaltenen Informationen die Überraschung, die er ihr versprochen hatte?

An dieser Stelle höre ich mit den Details auf, denn schließlich will ich nicht die Spannung nehmen, ob Emma die Mörderin ist oder ob es einen anderen Täter gibt. Immerhin kommt es am Ende dazu, dass dank eines persönlichen Kontakts mit dem Commissioners des NYPD Beckett doch wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren kann – und dass Castle ihr weiterhin zur Seite stehen darf bei den Ermittlungen – trotz der persönlichen Beziehung der beiden…

Für mich eine ausgesprochen gute Folge von Castle… Ich habe auch die nächsten Folgen schon im Original gesehen und werde mehr darüber berichten – die deutschen Titel kenne ich aktuell aber noch nicht, sodass ich dann immer die englischen Titel nennen werde. Auf Folge 12 zum Beispiel kann sich schon jeder freuen, dem das Auftauchen von Castles Vater gefallen hat (Staffel 5 Folge 16 – ich mag James Brolin als Schauspieler sehr…).

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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