Castle Staffel 6 Folge 1: Walküre

2.1.2014: Nachdem Beckett in den letzten Folgen der Staffel 5 das Angebot erhielt, Mitglied einer FBI-Task Force (einem Ermittlungsteam des Justizministeriums) in Washington zu werden, war klar, dass es zu Komplikationen in der Beziehung zwischen Beckett und Castle kommen würde. Im Staffelfinale endete die letzte Folge der Staffel 5 dann mit einem Heiratsantrag von Castle. Die erste Folge der Staffel 6 (zu sehen bei Kabel eina am 3.1.2014) knüpft nahtlos an diese Frage an – und ist zugleich der erste Teil einer spannenden Doppelfolge, in der Castle in tödlicher Gefahr ist …

Natürlich sagt Beckett ja, weil Castle nun doch den Job in Washington akzeptiert. Zwei Monate später sieht man Beckett, wie sie einen Mann verfolgt. Dieser verschwindet in einer Gasse. Beckett folgt ihm mit gezückter Waffe – doch dann taucht der Mann wieder auf, eine Frau als Geisel im Arm. Während der Mann die Frau mit seiner Waffe bedroht, legt Beckett ihre Waffe nieder und kündigt an, sie zum Mann hinüberzuwerfen. Beim Niederlegen der Waffe setzt sie aber eine kleine Platte auf und schiebt alles Richtung Mann. Die Platte explodiert, und Beckett kann den Mann überwältigen, legt ihm Handschellen an. Dann wundert sie sich, wo die Geisel geblieben ist – die hat plötzlich selber eine Waffe und schießt auf Beckett – die fällt zu Boden, man sieht Schusswunden. In diesem Augenblick taucht Becketts neue Partnerin Rachel McCord auf – alles war nur ein praktischer Test – bei dem Beckett durchgefallen ist…

Beckett freut sich auf ein freies Wochenende, als sie die Nachricht erhält, dass ihre Abteilung vom Justizministerium angefordert sei. Es gehe um eine Gefährdung der nationalen Sicherheit.

Unterdessen sieht man Castle, wie er mit einer großen Pappfigur seine Wohnung betritt. Er hatte Autorenlesungen in mehreren Städten an der Westküste gehalten. Überrascht sieht er weiteres Gepäck: Alexis ist schon aus Costa Rica zurück – allerdings nicht allein, sondern in Begleitung von Pi… Und der wird auch in der Wohnung übernachten, was Castle wenig erfreut. Hinzu kommt ein Anruf von Beckett, die vor einem Gebäude der Firma Cybertech steht, die ihren Besuch in New York zwangsläufig absagen muss.

Als Beckett in ihr Appartment zurückkehrt, hört sie plötzlich Geräusche und zieht ihre Waffe – doch es ist Castle, der kurzerhand nach Washington geflogen ist. Am nächsten Morgen findet Castle Beckett bereits wach vor, sie liest in einer Akte. Natürlich ist Castle neugierig, doch Beckett will und darf ihm nichts erzählen. Dann kommt ihre Partnerin McCord, um sie abzuholen. Beckett fällt in der Hektik die Akte zu Boden, und sie merkt gar nicht, dass ein Blatt liegen bleibt. Und Castle findet das sofort, nachdem sie mit McCord gegangen ist…

Im alten Revier in New York sieht man Ryan mit einer Puppe übern – es sind nur noch vier Monate, bis er Vater wird. Als das Telefon klingelt, nimmt Esposito ab – am anderen Ende ist Castle, der so tut, als würde er ihre Hilfe für eine Szene in seinem neuen Buch brauchen. Castle erzählt, er hätte ein zufälliges Bild aus dem Internet von einem gesprengten Transformator, auf dem aber eine Seriennummer zu sehen ist. Was könnte sein Held, so fragt er, anhand der Seriennummer an Informationen herausfinden. Esposito meint nur trocken, dass er wieder an die Arbeit gehen müsse – doch Castle kann die beiden mit Karten für ein Spiel der Knicks ködern. Sie schreiben sich die Nummer auf. Kurze Zeit später erfährt Castle, dass es sich um einen Trafo in Ashton Heights, Arlington handelt – wobei herauskommt, dass dieser Trafo vor zwei Tagen sabotiert wurde und das FBI ermittelt. Als Esposito ihn zur Rede stellen will, täuscht Castle ein Funkloch vor und legt auf… Castle überlegt, was ein sabotierter Trafo bedeutet: Terrorismus? Nein, darüber hätten die Medien berichtet. Stromausfall?

Zur gleichen Zeit berichtet Beckett im Büro darüber, welche Auswirkungen der Stromausfall auf das Gebäude von Cybertech hatte: Das Sicherheitssystem des Gebäudes, das von Regierungsfirmen genutzt wird, fiel aus. So war es möglich, dass ein Modul gestohlen werden konnte, das Zugang zum gesamten militärischen Satellitennetzwerk bietet. Der oder die Diebe haben keinerlei Spuren hinterlassen. Beckkett vermutet eine militärische Ausbildung. Da alles in fünf Minuten abgelaufen ist und danach die Sicherheitskameras wieder liefen, bleiben nicht viele Möglichkeiten für eine mögliche Flucht. Beckett vermutet, dass die Diebe unterirdisch entkommen sind – und vermutet einen möglichen Ausstieg in einem Golfplatz. Beckett und McCord fahren hin.

Als sie einen der Sicherheitsleute befragen, weist dieser auf einen Kollegen von Beckett hin, der schon ähnliche Fragen gestellt habe – und dann sehen sie Castle, der in einem Golfwagen neben einem Sicherheitsmann sitzt und diesen befragt… Sowohl Castle als auch Beckett hatten sich an einen gemeinsamen Fall in New York erinnert, in dem ein Dieb über die Abwässerkanäle entkommen war… Castle verspricht, sich nun aus dem Fall herauszuhalten – aber er erzählt noch Beckett, dass den Sicherheitsleuten des Golfplatzes ein Wagen aufgefallen sei – und dass dieser sicherlich auf den Kameras des Golfplatzes zu sehen sei. Und man sieht, das Castle von einem Unbekannten fotografiert wird..

Im Büro wird anhand des Videos der Fahrer identifiziert, Jack Bronson, ein ehemaliger Militär, der auf das Eindringen in abgesicherte Anlagen spezialisiert ist. In seiner Wohnung findet das Team aber nur Werkzeug für den Diebstahl.

Castle ruft Beckett an, weil er wissen will, welchen Wein sie beim Abendessen haben möchte. Noch einmal versichert er, sich aus dem Fall herauszuhalten. Nach dem Gespräch taucht jedoch ein Unbekannter auf, der ihn mit einer Waffe zwingt, in einen Wagen einzusteigen. Der Mann – es ist JackBronson – fährt los und fragt Castle, was er über “Walküre” wisse. Plötzlich wird der Mann immer schwächer, röchelt nur noch, dass er jetzt in die “Traumwelt” gehe – und stirbt. Erst eine Telefonzelle kann den Wagen stoppen…

Mehr will ich hier nicht über diese Folge berichten, um nicht zu viel an Spannung bei den weiteren Ermittlungen vorwegzunehmen. Nur so viel: Der Mann, der Castle entführt hatte, ist an einem Mittel gestorben, das durch das Lüftungssystem des Wagens versprüht wurde. Und auch Castle hat das Mittel aufgenommen – er hat nur noch einen Tag zu leben, wie ihm Beckett persönlich mitteilt… Fortsetzung folgt…

Mein Fazit: Sehr gute Fortsetzung der Staffel 5, auch wenn man nicht wirklich glauben mag, dass Castle sterben könnte oder dass Beckett allzu lange in Washington arbeiten wird.

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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