Meine Tierwelt

Von Kind an aufgewachsen mit Tieren…

Italiener: Hier ein goldfarbener Hahn

Italiener: Hier ein goldfarbener Hahn

Schon als Kind bin ich mit Hunderten an Hühnern aufgewachsen: Mein Großvater war einer der bekanntesten Geflügelzüchter in Europa, der sich auf die Zucht von gelben und schwarzen „Italienern“ spezialisiert hatte. Mein Vater ist dann in seine Fußstapfen getreten, und natürlich war ich auch mehr oder wenig beteiligt – naja, weniger mit der Zucht, eher mit dem Säubern der Hühnerställe und vor allem der großen Ausläufe für die Rassehühner war ich öfters beschäftigt. So war das damals im Ruhrgebiet, es gab viele Hühner- und viele Taubenzüchter, die dann auf großen Ausstellungen die besten Tiere präsentierten und auch so manche Preise einheimsten. So war es klar, dass ich schon immer sehr tierlieb war und zum Beispiel während des Studiums einen Wellensittich in meinem kleinen Zimmer im Studentenwohnheim hatte. Und wie das Leben so spielt, flog mir ein weiterer Wellensittich zu. Als ich später dann während des Studiums schon an einem Gymnasium Unterricht in Sport und ev. Religion gab, schenkten mir die Schüler zwei weitere Wellensittiche, so dass ich plötzlich zwei Käfige mit vier Vögeln zu betreuen hatte.

Nach dem Umzug nach Bayern (und leider dem Alters-Tod der Vögel) kam dann ein paar Jahre später eine Katze (Fina) ins Haus, die meine ganz besondere Freundin wurde und leider 1998 von einem Auto überfahren wurde. Da ich mich inzwischen so an Katzen gewohnt hatte, kam 1999 ein schon älteres Katzenpaar ins Haus, Lenny und Gina, die ich beide aus dem Tierheim holte.

Gina war meine spezielle Freundin - ich bin heute noch traurig, dass sie so früh sterben musste.

Gina war meine spezielle Freundin – ich bin heute noch traurig, dass sie so früh sterben musste.

Gina, die wiederum meine spezielle Freundin wurde,  teilte dann 2003 leider das Schicksal von Fina und wurde vor der Haustür auf der Straße angefahren und getötet. Lenny hingegen ist immer noch bei mir, inzwischen 17 Jahre alt und leidgeprüft: Irgendjemand hat ihn mal als Zielscheibe für ein Luftgewehr angesehen und ihm eine Kugel nahe des Rückgrats verpasst – die konnte der Tierarzt zum Glück entfernen. Und dann ein paar Tage vor Weihnachten kam Lenny mit einem zertrümmerten Bein nach Hause gekrochen… Alle ärztliche Hilfe half nichts, das Bein musste amputiert werden, so dass er nun mit drei Beinen unterwegs ist. Was ihn aber nicht daran hindert, Mäuse zu fangen und ins Haus zu bringen…

Damit Lenny nicht alleine ist, wenn ich zur Arbeit gehe, kam 2004 ein junger Kater hinzu, ebenfalls aus dem Tierheim. Mohrle hatte gerade ein Auge verloren, und als ich ihn das erste Mal sah, hatte er noch einen Verband um den Kopf. Am Anfang gab es einige Streitigkeiten zwischen dem alten Lenny und dem jungen Mohrle (jetzt etwa acht Jahre alt), inzwischen sind beide ein Herz und eine Seele. Beide machen sehr viel Spaß, sind total verschmust und sorgen immer für gute Laune… Und seit einiger Zeit gehört auch ein Igel zum Haushalt, zumindest erscheint er jeden Abend auf der Terrasse und genießt das Beisammensein mit meinen beiden Katern…

Leider ist Lenny Ende 2013 verstorben – immerhin im stolzen Alter von 21 Jahren. Mohrle und ich vermissen ihn…

 

Bilder von Lenny und Mohrle (und Besucher-Igel Max):

Mohrle

Mohrle kann so lieb schauen…

Lenny

Mein Dreibein Lenny ist 2009 schon 16 Jahre alt…

Das ist Max - so habe ich ihn getauft

Das ist Max – so habe ich ihn getauft

 

Lenny und Mohrle

Lenny und Mohrle wärmen schon mal einträchtig die Bettdecke…

Beide schlagen einträchtig auf der Couch

Beide faulen Kater schlafen mal wieder einträchtig auf der Couch…

Lenny und Mohrle teilen sich die Liege - kein Platz mehr für mich...

Lenny und Mohrle teilen sich die Liege im Garten- kein Platz mehr für mich…



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