Archiv des Autors: Elmar

Preiswerte Fotodrucker sind oft nicht optimal eingestellt

Gut, wir wissen längst alle, dass Druckerhersteller aus Wettbewerbsgründen die Geräte meist sehr billig auf den Markt bringen – die Verluste, die sie damit einkalkulieren, holen sie dann meist über die oft überteuerte Tinte wieder herein. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn man schon mit Originaltinte arbeitet, dass dennoch die Qualität nicht überzeugt. Das liegt daran, dass die Billigdrucker ab Werk nicht optimal vorbereitet sind. Ein Beispiel ist der Epson Stylus D88 Plus. Wie der Drucker besser eingestellt wird, verraten meine Kollegen auf PCWissen.net.

Luftverkehrssteuer gilt ab sofort – obwohl noch nicht einmal im Bundestag ratifiziert!

Tante Emma oder der Selbstbedienungsladen – solche Assoziationen kommen mir in den Sinn, wenn ich höre, dass die für 1.1.2011 geplante Luftverkehrsteuer ab sofort, heißt ab 1.9.2010, schon gelten soll. Da haben die cleveren Geldschaufler aus deutschen Regierungskreisen schnell überlegt: Ab 1.1.2011 die Abgabe einführen – und wehe, die ach so gar nicht dummen Deutschen oder Nicht-Deutschen, die von Deutschland aus fliegen wollen, könnten sich etwa jetzt schon einen Vorrat an Tickets kaufen…. Frühbucher-Vorteil  – nein Danke, sagt sich die Regierung. Das wäre ja ein absurdes ökologisches Verbrechen (siehe Link 1, ich hab schon drüber berichtet) und vor allem gegen unsere Pläne, möglichst viel Geld einzusacken. Und wie sieht es nun praktisch aus?

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Macht doch endlich ein Ende mit den Sarrazin-Debatten!

Wenn man Thilo Sarrazin, diesen braunen Dummschwätzer, weiterhin so Ernst nimmt, dass er sogar die politischen Talkshows behrrscht wie heute bei Illner im ZDF, dann gibt man ihm einfach viel zu sehr Bedeutung, als er verdient. Kauft nicht sein angebliches Fakten-Buch – und macht nicht Verlag und ihn nicht auch noch reich – stellt das Buch lieber allgemein zugänglich ins Netz. Und erschreckend ist, dass dann weitere Dummschwätzer wie der ach so berühmte Autor Henry M. Broder sich zu Wort melden und ein solch dummes Zeug schwätzen, dass ich mich frage, ob man sein Blog unter dem Titel “Sie haben das Recht zu schweigen” nicht ändern und in “Sie haben die Pflicht zu schweigen” umtaufen sollte. Ich lasse ihn jetzt schweigen – den Mann kann man einfach nicht Ernst nehmen – einen Mann, der mindestens auf einer Stufe wie Sarrazin steht – durch sein Goebbels-Zitat durchaus verständlich… Ausschalten…

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Im Innern der Basilius-Kathedrale in Moskau

Es hat sechs Jahre gedauert und viele Besuche in Moskau, bis ich endlich auch mal im August 2010 das Innere der Basilius-Kathedrale – sicher eines der meist fotografierten Motive in Moskau am Ende des Roten Platzes – besichtigen konnte. Und wer wie ich, geprägt durch die Besichtigung vieler Kirchen Europas, ein großes Gewölbe erwartet (was ja durch die Außenansicht schon fast unmöglich ist), der wird wie ich auch sehr überrascht sein. weiterlesen »

Unterwegs in Moskau 2010: Zu Besuch in Kolomenskoje

Das Wetter passte, und es war auch nicht weit, also beschlossen wir bei meinem letzten Moskau-Besuch Ende August 2010, auch mal den Park von Kolomenskoje (siehe  Link 1) zu besuchen. Und auch wenn ich anfangs erst skeptisch war (ich mag eigentlich mehr Action, heißt Innenstadt etc.), es lohnt sich wirklich, hier ein par Stunden zu wandern und die vorhandenen Gebäude und Kirchen anzuschauen. Der Park, die ehemalige Sommerresidenz der Zaren, liegt inzwischen in Moskau, idyllisch an der Moskwa gelegen, wo man sogar eine Flussschiffahrt starten könnte, nicht weit entfernt von der Metro-Station Kolomenskaja (siehe Link 2). Ich hab hier einfach mal ein paar Bilder zusammengestellt – wer immer nach Moskau kommt und Zeit genug hat, sollte sich den Park mal anschauen…

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Neu gelesen: Die Seele des Feuers von Terry Goodkind

Nachdem ich die vier ersten Bände der Saga “Das Schwert der Wahrheit” von blanvalet nahezu verschlungen habe, hat die Lektüre des fünften Bandes, das die Bände “Die Burg der Zauberer” und “Die Seele des Feuers” enthält, recht lange gedauert. Das war bislang der mit Abstand langweiligste Band der Reihe, bei dem ich oft viele Seiten einfach weitergeblättert habe. Auf diesen Band hätte man getrost verzichten können. weiterlesen »

Focus-Chefredakteur Helmut Markwort nennt Kritik an Sarrazin eine Ketzerjagd

So gerne ich montags den Focus und das Tagebuch von Helmut Markwort lese, so sehr konnte ich diesmal nur den Kopf schütteln, als ich das aktuelle “Tagebuch”  des Focus-Chefredakteurs las. Sarrazin, so ist da zu lesen, werde von selbst ernannten Wächter der deutschen Sittenpolizei “aus dem Kreis der anständigen Menschen”  versucht auszustoßen. Und Sarrazin ist ja äußerst anständig, denn er “schildert die Wirklichkeit, die er recherchiert hat”, so wörtlich weiter. Gut, seine Wortwahl gehört sicher zu den “Stilmitteln des Pamphlets”, meint Markwort, aber “dass er sich kräftig und pointiert ausdrückt”, so Markwort weiter, gehöre zu den “Grundrechten der Meinungs- und Gedankenfreiheit”. Da fällt mir doch ein, was ich bei Wikipedia mal zum Stichwort Pamphlet gelesen habe: “Ein Pamphlet oder Schmähschrift ist eine Schrift, in der sich jemand engagiert und oft polemisch zu einem wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Thema äußert. Die sachliche Argumentation tritt dabei in den Hintergrund; die leidenschaftliche Parteinahme gegen eine Sache hingegen überwiegt bei der Argumentation. Die Herabsetzung einer anderen Person wird dabei billigend in Kauf genommen oder ist sogar das eigentliche Ziel des Pamphlets.” Nur hat Sarrazin, so weit ich weiß, sein Buch bisher nicht als Pamphlet bezeichnet… weiterlesen »

Neu gelesen: Caligo von Marc van Allen

Mit “Caligo” legt Marc van Allen den dritten Band einer kleinen Reihe vor, die mit “Invisibilis” interessant begann und mit “Venatum” fortgesetzt wurde. Was im ersten Band noch recht spannend begann und auf einen Kampf gegen unsichtbare Gegner hinauuslief, war schon im zweiten Band eher schleppend und mit einigen absurden Elementen gespickt. Der dritte Band, den ich dann nach längerem Zögern dann doch gekauft habe, weil ich wissen wollte, wie und ob die Geschichte ein Ende findet, hat mich dann endgültig enttäuscht. Worum geht es in den Romanen? weiterlesen »

Die Web-Konferenz der Post zum Thema E-Postbrief habe ich leider verpasst

Schade, das habe ich leider durch meinen Moskau-Aufenthalt verpasst: Am letzten Samstag (!)  erhalte ich per E-Mail durch den “Kundenservice E-POST” der Deutschen Post eine Einladung zur Web-Konferenz zum Thema E-Postbrief. Anlass war mein nicht gerade freundlicher Beitrag im Blog, der sich ja auf die nachweislichen AGB der Post berief, wie es auch in der Mail genannt wird, die ich mal in Ausschnitten zitiere:

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Nach sechs Jahren Moskau-Besuchen endlich mal im Kreml

Es hat wirklich Jahre gedauert, bis ich es endlich mal geschafft habe, ins Innere des Kremls zu kommen. Auf die Frage am Haupteingang an der Manegestrasse, ob es deutschsprachige Führungen gibt, hat man uns erst einmal zu einem anderen Ticketoffice geschickt. Dort hieß es dann, deutsche Führungen gebe es nicht… Merkwürdig, zwei Tagepäter habe ich etliche Gruppen mit deutscher Führerin gesehen. Okay, der Preis für eine englische Tour war ohnehin abschreckend, 2500 Rubel pro Person, also 5000 Rubel zu zweit, das sind umgerechnet rund 150 Euro… Dafür bin ich dann lieber zu viert und ausgezeichnet zum Essen gegangen… weiterlesen »

Metro Moskau: Unterhaltungen sind bei warmen Wetter während der Fahrt nahezu unmöglich

Ich war ja nun schon oft in Mosau unterwegs, und oft habe ich mich gefragt, warum in der Metro fast alle stumm sitzen und lesen oder stehen oder auch nur einfach die Augen schließen. Diesmal wurde mir der Grund klar: Trotz Regenwetters war es sehr warm in den letzten Tagen in Moskau. Das heißt, auch die Fenster in den Waggons sind geöffnet. Der Lärm der Züge ist dabei so laut, dass man sich wahrlich nur äußerst mühsam unterhalten kann – etwaige Fragen spart man sich besser für den Halt an einer der Stationen auf. Zudem sind – und das ist jetzt meine private Meinung – die Metro-Züge so laut, dass es generell kaum möglich ist, ein Gespräch zu führen. Und diese Hintergrundgeräusche sind zudem so eintönig, dass ich mich auch dabei ertappt habe, dass ich (sofern ich einen Sitzplatz ergattern konnte) meine Augen geschlossen habe…

Registrierung in Moskau ist ein Erlebnis

Nachdem ich mal wieder für ein paar Tage ein Moskau war, war das Thema Registrierungfür mich erstmals ein Thema. Das Touristen-Visum hatte ich zwar über eine Agentur hier in München bekommen, doch diesmal war ich nicht im Hotel, sondern privat zu Besuch. Zum Glück war die zuständige Stelle nur ein paar Schritte entfernt – und ich war ein wenig aufgrund meiner Recherchen im Internet ein wenig vorbereitet. Dachte ich jedenfalls. Die Praxis sieht ein wenig anders aus… weiterlesen »

Kleingeist aus dem tiefsten Mittelalter: Wer nimmt Thilo Sarrazin noch ernst?

Na toll, da schreibt ein Ewig-Gestriger wie Thilo Sarrazin, dem ich schon im letzten Jahr jegliches Denkvermögen abgesprochen habe, ein Buch mit dem Titel “Deutschland schafft sich ab” – und stellt sich damit auch in seiner Funktion als Bundesbank-Vorstandsmitglieds mitten in einen braunen Sumpf, der längst ausgerottet gehört. Was er in einem Interview als “Analysen” bezeichnet, kann ich nur als verqueres Denken eines im tiefsten Mittelalter behafteten  Kleingeistes bezeichnen. Spricht nicht gerade für den Vorstand der normalerweise angesehen Bundesbank, oder? Ach ja, Sarrazin ist keineswegs NPD-Mitglied, sondern (noch?) in der SPD. Wer mag eine Partei mit solchen Politikern wirklich wählen? Es ist wirklich erschreckend, was man mitbekommt, wenn man ein paar Tage im Urlaub war….

Bayerische Kueche in Moskau

Schon lustig: Kaum bin ich mal wieder kurz in Moskau und suche nach anstrengendem Hinflug – ein solches Chaos wie heute habe ich vor der Zollkontrolle in Domodedovo noch nie erlebt, da waren bestimmt Passsagiere aus vier oder mehr Flugzeugen gleichzeitig, was ein Riesengeschiebe und Gedraengel gab – ein Restaurant in der Naehe. Und was finde ich: Kolbasoff mit einem erstaunlich russischen Angebot an Speisen: Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpuerree. Dazu natuerlich in Originalglaesern ein leckeres Spatenbier… Und es hat einfach super geschmeckt, dazu ein Super-Service – fuer mich eine Empfehlung Wert. Und auch wenn es warm und schwuel ist, von Smog oder gar Brandgeruch kann keine Rede sein.

Wie entwickelt sich das Wetter in Moskau in der zweiten August-Hälfte?

Das ist eine wirklich gute Frage, die bei meinem Test verschiedenster Wetterdienste auch unterschiedlichste Aussagen ergab. Die Temperaturen sollen aber durchaus zurückgehen in der kommenden Woche, fraglich ist, wie weit. Regen soll es auch immer wieder geben. Da mein Kurzurlaub in Moskau bald ansteht, sind Vorhersagen durchaus interessant. In einem Gespräch gestern abend mit Moskau war zum Beispiel der Smog kaum ein Thema, obwohl hier im TV gestern wahre Horrormeldungen verbreitet wurden. Da sind mir Augenzeugen dann doch lieber als irgendwelche Effekthaschereiberichte der deutschen Medien. Immerhin – Wetteränderungen wird es wohl geben, glaubt man wieder deutschen Medien wie Zeit Online von heute abend, die von Unwettern, Orkanen und Hagel im Nordwesten Russlands berichten und wegen dieser Kaltfront einen Temperatursturz von 30 Grad auf 15 Grad auch für Moskau ankündigen. Mal sehen – ich werde auf beides vorbereitet sein, Kälte und Hitze. Hauptsache, am Samstag wird es schön…