12.2.2012: Erst das Theater um die Entlassung von Markus Babbel, dann präsentiert die Berliner Führung den neuen Heilsbringer Michael Skibbe, den sie nach nur fünf Spielen – zugegeben: fünf Niederlagen inklusive Pokalaus – auf den freien Markt aussetzen (siehe zum Beispiel den aktuellen Bericht bei Focus Online). Da fragt man sich doch als Unbeteiligter, ob nicht die Trainer, sondern die Berlinber Führung die Ursache der derzeitigen Probleme darstellen und zu allererst den Verein verlassen sollten.
Schon mit der Verpflichtung des wenig charismatischen und wenig erfolgreichen Skibbe hat Manager Preetz, der seine Position natürlich nicht in Frage stellt, wenig Gespür bewiesen – was damals zwischen Preetz und Babbel ablief , kann ich als Unbeteiligter nicht bewerten. Man kann nur feststellen, dass es nicht ein Manager ist, der einen Verein von der Zweiten in die Erste Bundesliga führt. Und da scheint sich Preetz nicht wirklich wohlzufühlen, derzeit tut er alles, um die Hertha wieder in die zweite Liga zurückzubringen.
Nein, die alte Dame Hertha leidet also wohl eher unter einer erstliga-untauglichen Führung, vom Manager Preetz bis hin zu Präsident Gegenbauer – als Trainer möchte ich unter einer solchen Führung wahrlich nicht arbeiten. Mal sehen, wen diese Leute als Nächstes aus dem Hut zaubern.
Der Name Stanislawski, gerade eben bei Hoffenheim rausgeworfen und von Babbel abgelöst, wird ja schon als Nachfolger genannt. Dieser Trainertausch auf Umwegen könnte als Fußballwitz dienen…
Ich denke, Stanislawski passt ebenso wenig zur Hertha wie zum Retortenclub Hoffenheim…