Sarrazin und die SPD: So sieht verfehlte „Integrations“-Politik aus

26.4.2011: Ich kann nicht verhehlen, dass mich das erneute Aufkommen der Sarrazin-Kritik insbesondere innerhalb der SPD und dort vor allem bei der Basis sehr freut – zeigt es doch, dass ich zum einen nicht alleine bin mit meiner Verurteilung der Entscheidung darüber, diesen selbstgefälligen, arroganten und völlig fehlgeleiteten Thilo Sarrazin nicht aus der Partei auszuschließen.

Und wie nicht anders zu erwarten war ausgerechnet meine „Lieblings“-SPD-Frau und Generalsekretärin Andrea Nahles an vorderster Front – und verteidigt mit unübersehbarer Arroganz heute öffentlich ihre Entscheidung, die in der SPD auf sehr viel Kritik stößt, wie auch bei Welt Online nachzulesen ist. Wen wundert, dass viele Migranten, die bisher aus guten Gründen mit der SPD sympathisierten, nun entweder gar nicht mehr wählen oder eben doch anders wählen – ich bin sicher, die nächste Wahl wird das mehr als deutlich zeigen.

Und dann wird es Zeit, nicht nur Sarrazin endlich seinen SPD-Hut nimmt (dessen fehlender Anstand und seine Selbstherrlichkeit – allein seine sogenannte Entschuldigung, zusammen mit oder von seinen Anwälten formuliert spricht Bände! – lässt eine Freiwilligkeit aber kaum erwarten). Auch eine Andrea Nahles sollte so schnell wie möglich in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden. Denn dass eine SPD mit Sarrazin als Mitglied oder mit einer Frau Nahles an vorderer Front jemals politische Verantwortung im Bund erhält, halte ich für ausgeschlossen. Der allgemeine Abwärtstrend Richtung Dritte Kraft dürfte sonst steil weitergehen…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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