Röslers Erbe: Auf gesetzlich Krankenversicherte kommen Zusatzkosten von bis zu 70 Euro pro Monat zu

Quelle: http://swiss-lupe.blogspot.com/2009/01/fdp-die-partei-fr-alle-die-mehr-wollen.html

16.5.2011: Da werden sich alle, die gesetzlich krankenversichert sind, über das Gesetz zur Gesundheitsreform mächtig freuen – wenn die Prognose stimmt, die die Süddeutsche titelt: Danach wird es bei weitem nicht mehr Geld für die Bürger geben, wie die FDP mal vor den letzten Bundestagswahlen versprochen hat, sondern drastisch weniger. Denn Rösler hat den Kassen einen Freibrief gegeben – die Kappung auf maximal 1 Prozent des Bruttolohns war im Gespräch, wurde aber im Gesetz nicht umgesetzt. Wen wundert es, dass die darbenden Kassen nun zuschlagen wollen – die Höhe der Zusatzbeiträge können sie ja dank Röslers Gesundheitsreformgesetz frei und nach Belieben festlegen.

Mit bis zu 50 oder gar 70 Euro monatlich könnten die rund 70 Millionen Menschen, die gesetzlich krankenversichert sind, dank der grandiosen Gesundheitsreform des Philip Rösler rechnen – nicht mit einer Erstattung, sondern mit einem Zusatzbeitrag durch die Kassen. Das ist ein ordentlicher Betrag – wir sprechen hier von 35 bis 50 Millionen Euro – pro Monat! Da passt doch der FDP-Slogan: Für alle, die mehr wollen. Stimmt, die FDP hat nicht gelogen: Für alle, die mehr bezahlen wollen…

Das ist also Röslers Erbe – ein erfolgloser und für viele Menschen ein viel zu teurer Bundesgesundheitsminister, der jetzt auch noch FDP-Chef und Vizekanzler ist.Man mag sich gar nicht ausmalen, was der als Bundeswirtschaftsminister noch alles anzurichten vermag…

Für die nächste Bundestagswahl sollte sich die FDP schnell mal einen neuen Slogan suchen – ich glaube, viele haben inzwischen die Nase voll von dieser Partei, wenn sie demnächst deutlich weniger Geld zur Verfügung haben als gedacht.

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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