Journalisten leben in Russland äußerst gefährlich: Oleg Kaschin nach brutalem Überfall im Koma

Schon wieder wurde ein russischer Journalist brutal attackiert und liegt nun im Koma – Beine gebrochen, Finger gebrochen, Kiefer gebrochen, Gehirnerschütterung. Und das geschah mitten in der Moskauer Innenstadt. Oleg Kaschin ist das jüngste Opfer, er schreibt für die unabhängige Zeitung Kommersant. Schon lange gibt es immer wieder Meldungen über Angriffe oder sogar Tötungen russischer Journalisten – der Tod von Anna Politkowskaja im Jahr 2006 beispielsweise hat nicht nur für viel Medieninteresse  gesorgt, sondern auch dabei einige Ungereimtheiten in der russischen Justiz aufgezeigt. Ich habe darüber schon mehrfach berichtet.

Einen lesenswerten Bericht zum jüngsten Attentat auf Kaschin habe ich bei Süddeutsche.de gefunden – auch über die Reaktion von Medwedew & Co.. Man mag die Aufforderung zur Aufklärung glauben oder nicht…. Erschreckend ist die Zahl der Opfer, die etwa Wikipedia auflistet – mehr als 200 Journalisten seit 1993, wobei der Beitrag von Wikipedia nur bis 2009 geht. Der Beruf des Journalisten scheint mir nicht gerade ein Traumberuf in Russland zu sein – jedenfalls nicht dann, wenn man etwas kritischer hinterfragt…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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