Japan, Libyen, Syrien – und die Deppen der EU denken über sparsamere Wasserhähne nach

26.4.2011: Eigentlich bin ich ja ein Freund der EU – aber manchmal möchte ich die Deppen dort einfach ins Weltall und ohne jede Wiederkehr schicken. Warum? Angesichts der Probleme um Japan nach Erdbeben, Tsunami und Fukushima, angesichts der Ereignisse in Libyen oder Syrien erscheinen so manche Pläne der EU wie eine totale Verhöhnung – ich hätte fast ein anderes, aber nicht druckreifes Wort gewählt. Ja, ein weltbewegendes und wichtiges Thema ist für manche EU-Vertreter derzeit ausgesprochen wichtig, wie unter anderem bei Welt Online nachzulesen ist: EU-weit sollen sparsame Wasserhähne und Toilettenspülungen vorgeschrieben werden. Mein Gott, mag man da nur denken, ist inzwischen ein IQ unter 60 Pflicht für EU-Vertreter? Haben die wirklich nichts Besseres zu tun?

Kommen die Pläne durch, und davon ist bei einer solchen Deppen-Vielfalt durchaus auszugehen (sorry, aber ein anderes Wort als Deppen dafür fällt mir  nicht ein – außer schlimmeren), dann müssen Millionen Haushalte umrüsten – auf EU-Anweisungn. Die Freude über die EU wird landesweit wachsen, ich bin mal auf die nächsten Europa-Wahlen gespannt – Wahlbeteiligung unter zehn Prozent? Die Besitzer müssen zahlen – und natürlich für Mieter umlegen… Das System des Mineralölkonzern-Kartells lässt grüßen…

Mag das für den einzelnen Haushalt noch halbwegs finanzierbar sein (hey, ich habe vor nicht allzu langer Zeit alle Wasserhähne im Bad selbst ausgetauscht, aber bestimmt entsprechen die neuen nicht irgendwelchen absurden Vorstellungen der Deppen-Koalition der EU), über die Haushalte insgesamt ergeben sich Kosten von einigen Milliarden. Das ist zumindest in Deutschland so überflüsssig wie ein Kropf – und man muss sich langsam mal die Frage stellen, ob es nicht preiswerter ist, solche Dumpfbacken (ja, ein anderes passendes Wort für Depp) auf Dauer zu entsorgen und auszutauschen.

Mal ganz im Ernst: Da fragt man sich doch wirklich, ob die Leute, die sich solche Pläne ausdenken, nicht doch Lobbyisten der Wasserhahn-Hersteller sind und auf Millionen aus sind. Und ja, dass Korruption bei der EU kein Fremdwort ist, darüber kann man wahrlich eine Menge nachlesen, etwa hier beim WDR.  Die „armen“ EU-Vertreter werden ja auch wirklich besonders mies bezahlt für ihren aufregenden und schlafraubenden Job…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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