Nachdem die Zahl der Infektionen an der Schweinegrippe zurückging, ist auch das Medieninteresse an der Infektion zurückgegangen. Viele Experten hatten ja befürchtet, dass es eine zweite Welle geben wird – doch davon ist derzeit zum Glück nichts zu bemerken. Dass die große Gefahr, die viele Experten in einer H1N1-Infektion sahen und die viele auch zu fast panikmachenden Impfaufrufen nutzen, bislang nicht eingetreten ist, kann man unschwer auch an den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sehen. Aktuell ist gerade der Wochenbericht Nummer 4 (also für Kalenderwoche 4), wobei Meldungen bis Anfang Februar verarbeitet wurden.
Danach sind bisher insgesamt rund 221.000 Infektionen in Deutschland gemeldet worden – wobei sich die Zahlen der Neuinfektionen von Kalenderwoche 3 zu 4 nahezu halbiert haben. Bisher sind 216 Todesfälle auf H1N1-Infektionen zurückzuführen.
Vergleicht man diese Zahlen mit vergangenen “normalen” Grippeepidemien, dann muss man die Schweinegrippe eher als harmlos bezeichnen (was angesichts der Toten sicher nicht der richtige Ausdruck ist, aber ich denke, jeder weiß, was ich meine).
Um so mehr frage ich mich, wie es zu all den Panikaufrufen für eine Impfung gegen die Schweinegrippe kommen konnte. Es liegt doch einfach irgendwie nahe, dass hier die Pharma-Lobby eine ganz entscheidende Rolle gespielt haben kann. Denn für die Pharmaunternehmen, die sich mit der Produktion der Impfstoffe befassten, ging es um sehr, sehr viel Geld. Rechtfertigt das eine solche Panikstimmung? Und viele so genannte “Experten” haben sich als Kleingeister herausgestellt, die man ab sofort nicht mehr erst nehmen kann.
Ich jedenfalls bin – obwohl ich laut dem zitierten Wochenbericht – in der vom Alter her gesehen größten Risikogruppe bin – froh, dass ich auf die Impfung und damit mögliche Risiken durch unerwünschte Nebenwirkungen verzichtet habe.






