Impfung gegen Schweinegrippe: Bekannte Nebenwirkungen von Pandemrix

Da die Schweinegrippe-Impfung in Kürze startet, habe ich mal versucht herauszufinden, ob irgendwelche Nebenwirkungen von Pandemrix – davon haben die Bundesländer bekanntlich 50 Millionen Dosen für die „Normalbevölkerung“ bestellt – bekannt sind. Insgesamt ist da eigentlich recht wenig bekannt – und vor allem bei Schwangeren und Kindern under 3 Jahren ist der Wirkstoff ohnehin aus ethischen Gründen nicht getestet worden. Um es noch einmal zu betonen: Ich bin kein Mediziner, sondern versuche nur Informationen zusammenzustellen. Wenn ich irgendwas falsch sehe – ich bin für alle Hinweise dankbar (die ich aber natürlich prüfen werde).Die Nebenwirkungen von Pandemrix entstehen durch die Zusatzstoffe (Adjuvanzien oder Wirkstoffverstärker).  So ist zum Beispiel der Wirkstoffverstärker (Adjuvans AS03) vorhanden. Neu war mir, dass auch 10,69 Milligramm Squalen, das in Haifischleber vorkommt, in einer Dosis des Impfstoffes vorhanden ist. 5 Mikrogramm des quecksilberhaltigen Thiomersal sind auch in Pandemrix enthalten- hier kann man aber sagen, dass jeder, der Fisch zu sich nimmt, etwa Thunfisch, wohl auch schon Quecksilber zu sich nimmt, ohne dass das gefährlich ist.

Bekannte Nebenwirkungen der Impfung – und hier zitiere ich am besten aus einem Beitrag von n-tv.de, hier nachzulesen: „Am häufigsten (bei mehr als einer von zehn Personen) beobachtet wurden Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und Reaktionen an der Injektionsstelle (Verhärtung, Schwellung, Schmerzen und Rötung) sowie Fieber und Mattheit oder Müdigkeit. Vorsicht ist geboten bei Allergien gegen Hühnereiweiß (Ovalbumin), Formaldehyd, Gentamicinsulfat (ein Antibiotikum) und Natriumdeoxycholat.“

Die Bundesregierung und die Bundeswehr, die ja bekanntlich statt auf Pandemrix auf Celvapan setzen, müssen allenfalls mit Schmerzen an der Injektionsstelle als Nebenwirkungen rechnen. Ist doch schön zu hören, oder? Wenn ich mich doch impfen lassen möchte, darf ich bitte auch Celvapan haben im Fall der Fälle? Oder ist das für Normalbürger wie mich verboten? Der Frage muss ich auch noch mal nachgehen: Welche Wahlmöglichkeit habe ich denn für die Impfung?

Interessant ist auch die Aussage, dass sowohl Celvapan als auch Pandemrix aufgrund außergewöhnlicher Umstände – also wohl wegen der wachsenden Bedrohung durch die Schweinegrippe – zugelassen wurde, ohne dass wirklich alles wie sonst üblich erforscht wurde…

Mehr Infos zu den beiden Impfstoffen kann man übrigens in verschiedensten Sprachen direkt bei der EMEA nachlesen – zum Beispiel im Abschnitt 2 die exakte Zusammensetzung einer Dosis (0,5 ml).

Nun ja – wenn ich mir das bisherige Ergebnis meiner Umfrage (ich weiß, absolut nicht repräsentativ) anschaue: Der Trend gegen die Schweinegrippe-Impfung scheint nach dem ganzen Skandal um die unterschiedlichen Impfstoffe durchaus ablesbar zu sein…

Zum Thema „Squalen“ (die letzte Silbe wird übrigens betont) empfehle ich die Lektüre eines Artikel bei Wikipedia, in der auch die durchaus fragliche Wirkung als Adjuvans erwähnt wird…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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5 Kommentare

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  1. 1
    gj

    „5 Mikrogramm des quecksilberhaltigen Thiomersal sind auch in Pandemrix enthalten- hier kann man aber sagen, dass jeder, der Fisch zu sich nimmt, etwa Thunfisch, wohl auch schon Quecksilber zu sich nimmt, ohne dass das gefährlich ist.“

    …das ist aber eine ganz schoen mutige (und unrichtige) Behauptung.

    1. 1.1
      Elmar

      Nun, zu dem Thema Schwermetalle bei Meeresfrüchten und Fisch und zu Grenzwerten kann man beim Verbraucherinformationssystem Bayern hier mehr nachlesen. So ganz unrichtig ist das dann doch nicht danach, oder? Zitat von der Seite: „Die WHO gibt einen PTWI-Wert von 5 µg/kg Körpergewicht pro Woche für Quecksilber, gesamt, davon 3,3 µg/kg Körpergewicht pro Woche für Methyl-Quecksilber an.“
      Ich sag ja gar bicht, dass Quecksilber gesund ist, ganz im Gegenteil – nur liegt das unter den derzeitigen Grenzwerten, wenn ich das richtig gelesen habe – bei einem Fehler lasse ich mich gerne korrigieren. Ich habe auch von einer Studie aus 2008 gehört, nach der Schwangere weniger Thunfisch essen sollten. Dem stimme ich zu…

  2. 2
    Mabuse

    Die werden bestimmt nicht gleich eine letale Dosis dieser giftigen Stoffe spritzen.!

    Grenzwerte für Quecksilber sagen nichts über die Gefährlichkeit aus. Schau Dir mal Mikroskopaufnahmen an, wenn 1ng Quecksilber mit Nerven in Berührung kommt. Dann kannst kann man sich die Spätfolgen vorstellen und einige unerklärliche Zivilisationskrankheiten plötzlich erklären. Grenzwerte sind dazu da, um die tödliche Schädigung hinauszuzögern, in 25-40 Jahren erkrankt man ernsthaft, nach 5-15 Jahren Behandlung segnet man das Zeitliche.

    Milchmädchenrechnung:
    Wenn z.B. 100g/kg tödlich dann würde der Vergiftete bei 250µg/kg in der Woche im Alter von 115 Jahren daran sterben.

    Nur weil die Industrie ihren Sondermüll in die Meere entsorgt hat, sind einige Meeresfrüchte mit Quecksilber und Anderem belastet. Mit Quecksilber ist nicht zu spaßen, auch geringste Mengen können Krebs verursachen und schädigen das ZNS.

    Grenzwerte für Uran und andere radioaktive Stoffe finde ich auch lustig. ^^ Die Erklärung, das natürliche Strahlung höher sei als die zusätzliche Belastung durch Atombombentest usw. ist auch schön. Erst verseuchen sie den ganzen Planeten, dann wird bagatellisiert, die Zunahme der Krebskrankheiten sowie Autoimmunkrankheiten etc. ist unerklärlich. Kommt bestimmt durch Pommes.

    Squalen ist Dir nicht bekannt und deshalb bestimmt ungefährlich. Die Amerikaner haben damit sehr gute Erfahrungen und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe.
    Das Dreckszeug was den Deutschen verabreicht werden soll ist in den USA nicht zugelassen worden also verboten. Weil es gespritzt wird, kann es Autoimmunkrankheiten auslösen, so greift das Immunsystem jedes dem Körper zugefügte Squalen an, auch jenes welches vom Körper benötigt wird.
    btw: Da Bier nicht tödlich ist kommt trotzdem niemand auf die Idee und spritzt es sich.

    Naja, lass Dich impfen.



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