Ikano Bank duzt plötzlich jeden: Sofortige Kündigung meines Kontos – nie wieder Geschäfte mit der Ikano Bank!

23.6.2016: Plötzlich kam ein Schreiben der Ikano Bank mit dem Hinweis, dass ich als Kunde ab sofort geduzt werde. Abgesehen von dieser Respektlosigkeit, mit der hier schwedische Un-Manieren auf Deutschland übertragen werden, kam bis heute keinerlei Reaktion auf meine erst Bitte dann Aufforderung, das Duzen zu unterlassen. Einzige Folge: Mein Konto bei der Ikano Bank (das über mehrere andere Banken dort irgendwann übernommen wurde und von dem ich fast nichts mehr wusste, da es eh auf Null stand) habe ich sofort gekündigt. Und selbst in der Bestätigung wurde weiter geduzt. Das ist – nach dem Verbitten dieser Unart – nicht nur eine absolute Frechheit, sondern grenzt aufgrund der mehrfachen Unterlassungsaufforderung an Beleidigung! Nie wieder will ich eine Geschäftsbeziehung mit einer solchen Bank!Ganz schön altmodisch, mag jetzt der eine oder andere Leser denken, aber für mich gehört das Siezen bei mir unbekannten Personen zur Respektierung und Höflichkeit. Als Lehrer habe ich Schüler ab Oberstufe gesiezt, es sei denn, sie wollten per Du angesprochen werden. Wenn ich zum Bäcker oder zum Einkaufen gehe, duze ich auch keine Verkäufer oder Verkäuferinnen. Das wäre respektlos und unhöflich. Das gilt nicht nur im privaten Bereich, sondern vor allem im geschäftlichen Bereich.

Nun meint eine Bank, nur weil sie aus Schweden kommt, respektlos und höflich sein zu können. Ich war schon lange nicht mehr bei Ikea, aber so wie ich gehört habe, gehölrt auch dort diese Unsitte zum schlechten Ton – ein Grund mehr, auch nie wieder bei Ikea etwas einzukaufen. Dort würde ich mir auch denjenigen, der mich ungefragt duzt, vor allen Leuten schnappen und zur Rede stellen. So etwas gehört sich einfach nicht!

Irgendwie freut es mich nun doch noch sehr, dass Schweden bei der Fußball-EM ausgeschieden ist… Ich war einmal in Schweden im Urlaub – dieses Land schenke ich mir für die Zukunft komplett…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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