Einkaufen bei Quelle.de: Preise überprüfen ist mehr als sinnvoll

19.3.2014: Vor ein paar Tagen habe ich einen Bericht auf Chip.de zum Thema Akkulaufzeiten von Smartphones gelesen. Ganz überrascht war ich, als ich beim Preisvergleich für das Asus Fonepad 6 – immerhin auf Platz 4 gelandet – auf ein Preisangebot von Quelle.de stieß: Nur 299,99 Euro sollte das Teil da kosten… Allerdings war das nicht so ganz wahr, wie sich dann herausstellte…Ich habe die Quelle-Seite dann geöffnet (war da nicht mal was mit Quelle und pleite…?) – und in der Tat, da stand der Preis, darüber ein Hinweis auf den bisherigen Verkaufspreis von 349,99 Euro – der alte Preis war durchgestrichen (siehe Screenshot vom 16.3.2014). Schien also ein gutes Angebot zu sein…

Toller Preis? Von wegen...

Toller Preis? Von wegen…

Da ich es genau wissen wollte, habe ich natürlich das Gerät auch in den Warenkorb gelegt… Und welche Überraschung: Der bisherige durchgestrichene Preis war wohl plötzlich wieder der wahre Verkaufspreis… Von wegen 50 Euro gespart…

Der wahre Preis...

Der wahre Preis…

Nun, gleich mal zwei Screenshots gemacht und eine Anfrage beim Service von  Quelle.de gestartet. Derweil war noch zwei Tage lang der angebliche günstige Preis auf der Quelle-Seite zu sehen. Heute – drei Tage nach der Anfrage – kam dann folgende Mailantwort vom „Kundenservice“: „Der tagesaktuelle Preis ist immer dem Warenkorb zu entnehmen. Aufgrund von Umstellungen und Aktualisierungen der Preise kann es auf der Homepage manchmal zu einem abweichenden Preis kommen. Jedoch ist der Preis welcher im Warenkorb erscheint gültig.“

Das ist entweder ein Nachweis von Dilletantismus – oder einfach nur ein Versuch, Kunden mit vorgeblichen günstigen Preisen anzulocken (die ja auch andere Webseiten wie etwa Chip.de in ihrer Preisübersicht aufgenommen haben). Die Angabe mit einem bisherigen und durchgestrichenen Preis hat wohl wenig mit angeblichen Umstellungen zu tun…

So gesehen – Quelle.de werde ich in Zukunft meiden wie der Teufel das Weihwasser. Das alles ist einfach nur schlecht gemacht, wenig vertrauenserweckend und hinterlässt ein ungutes Gefühl… Und die Mailantwort ist eine höchst fragwürdige Ausrede…

Ach ja – heute ist der Preis von 349,99 Euro wieder auf der Seite zu sehen – aber das interessiert mich nun nicht mehr…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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