Die Schweinegrippe und die große Panikmache

Das Thema Schweinegrippe scheint vorbei zu sein – auch wenn durchaus Fachleute noch eine zweite Welle befürchten. Im Moment ist immer noch nur der Wochenbericht 51 etwa beim Robert-Koch-Instituts abrufbar – der nächste ist für den 6. Januar angekündigt, den ich mir dann auch wieder genauer anschauen werden. Danach gab es bisher in Deutschland rund 210.000 Infektionsfälle, 132 Todesfälle werden auf die Schweinegrippe zurückgeführt (Seiten 5 und 6 des Berichts). Das ist nicht wirklich als Pandemie zu bezeichnen – viele Grippewellen in den letzten Jahren hatten schlimmere Folgen. Es stellt sich also die Frage, wer die Panik, die ja monatelang die Medien beherrschte, aufgebracht hat.

Bei Welt online ist der oder besser die Schuldige ausgemacht: Der Artikel nennt die Leiterin der WHO, Margret Chan. Ich denke, da macht es sich der Autor des Artikels aber zu leicht. Mir ist es lieber, wenn jemand eine mögliche Bedrohung ernster sieht, als sie vielleicht tatsächlich ist – denken wir doch an die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen, ein ganz aktuelles Thema mit der Frage um den Einsatz der so genannten Nacktscanner. Mir persönlich ist eine intensive und langwierige Sicherheitsprüfung aller Fluggäste lieber, um beruhigter in den Flieger zu steigen – gibt es nachlässige Kontrollen, steigt das Risiko enorm, wie aktuelle Fälle ja bewiesen haben.

Vernachlässigt wird auch der Einfluss der Pharmafirmen, für die eine solche „Pandemie“ natürlich wie eine Geldruckmaschine ist.

Die Folgen haben wir alle nun zu tragen: Viele Länder haben Unmengen an Impfstoff bestellt und bleiben derzeit auf den Resten sitzen – irrsinnigerweise müssten viele Impfstoffe vertraglich noch produziert und dann natürlich bezahlt werden. Das gilt für Deutschland ebenso wie für Länder wie Frankreich – einen entsprechenden Bericht kann man bei aktuell bei Süddeutsche.de nachlesen. Die Kosten trägt wie immer der Steuerzahler, der sich trotz der Panikmache nicht oder nur einmal hat impfen lassen, obwohl es lange hieß, dass mindestens zwei Impfungen nötig seien. Davon ist heute längst keine Rede mehr, eine Impfung soll reichen…

Die Frage stellt sich: Wer hat denn damals auf zwei angeblich unbedingt notwendige Impfungen plädiert…? Man könnte auch fragen: Wer profitiert denn am meisten, wenn zwei statt einer Impfungg nötig sind?

Immerhin: Die Kassen wird es freuen, denn sie hätten ja die Kosten für die Impfung übernehmen sollen. Ich denke, das Votum hier im Blog mit aktuell 70 Prozent Impfverweigerern kann duchaus hochgerechnet werden. Da haben die Kassen einiges an Geld gespart, oder?

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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