Das iPad und die Sperre für Bild.de

2.8.2011: Als ich gerade durch Zufall mal auf Sat1 umschaltete und bei Akte 2011 landete, blieb ich gleich dort hängen und war fassungslos: Wer mit dem iPad von Apple die stinknormale Webseite www.bild.de ansurft, landet automatisch bei einer Aufforderung, eine Bild-App teuer zu kaufen. Das kann ja wohl nicht wahr sein! Die Springer-Webseite, die mit jedem Desktop-PC, Notebook, Netbook oder jedem beliebigen anderen problemlos aufgerufen werden kann, verweigert sich unerbittlich auf dem iPad. Es gibt aber zwei Lösungen für das Problem:

1. Lösung: Umtausch

Wer das iPad gekauft hat und unbedingt Bild.de anschauen will, ohne die zuätzliche App zu kaufen, kann das Gerät zurückgeben. Denn durch diese einzigartige Surf-Einschränkung hat das iPad einen Mangel, auf den beim Kauf mit Sicherheit weder schriftlich noch mündlich hingewiesen wurde.

2. Lösung: Browser wechseln

Nun will nicht jeder das iPad zurückgeben, nur weil man Bild.de nicht aufrufen kann. Die Alternative: Installieren Sie einen anderen Browser fürs iPad, etwa den kostenlosen Browser Terra aus dem App-Store. Der lässt sich so einrichten, dass er einen Firefox-Browser vorgaukelt und somit die Sperre und Umleitung zurkostenpflichtigen  App umgeht. Wie es genau geht, kann man bei Tipps, Tricks & Kniffe Schritt für Schritt nachlesen.

Warum bestätigt das alles nur meine Meinung, auf das iPad verzichten zu müssen? Obwohl ich fairerweise sagen muss, dass es diesmal nicht die Schuld des iPad ist, sondern ein völlig unmögliches Geschäftsgebaren des Springer-Verlages ist.

Naja – ich hab mal versucht, meinen WordPress-Blog mit dem iPad zu betreuen – das habe ich schnell wieder sein lassen, da so einiges nicht zu sehen war auf dem iPad. Dafür ist es völlig unbrauchbar. Und wer unterwegs gerne eBooks liest: Es gibt ja diverse Reader mit Vor- und Nachteilen – und mitunter muss ein- und dasselbe eBook mehrfach vorhanden sein, je nach Reader. Das ist nicht gerade praktisch, oder?

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

  • Website: http://www.digiversum.de


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