Castle Staffel 6 Folge 5: Besuch aus der Zukunft

25.1.2014: Ein älterer Mann fährt im Fahrstuhl nach oben. Als sich die Tür öffnet, geht er raus – und dann kommt ein Mann mit einer Kapuze angerannt, rempelt ihn an und verschwindet im Fahrstuhl. Der alte Mann entdeckt Blut auf seinem Hemd, lässt die Beutel fallen und geht zu einer offenen Wohnungstür, deren Rahmen ebenfalls blutverschmiert ist. Er öffnet langsam die Tür – und er sieht ein Stromkabel, das zu einer Wasserschüssel führt. Und er sieht, dass jemand mit den Füßen in der Schüssel sitzt und wohl tot ist…

In Castles Wohnung sieht man jemanden mit nackten Füßen durch einen Raum schleichen – und dann tritt derjenige auf den Sporn einer Gürtelschnalle… Es ist der Gürtel von Pi, der auf der Couch schläft und ein ziemliches Chaos mit seinen Sachen hinterlassen hat. Wegen des Schmerzschreis von Castle kommt Alexis von oben herunter – und Castle fordert sie sofort zu einem ernsten Gespräch im Arbeitszimmer auf. Castle meint, dass Pi nach einem Monat nun viel zu lange in der Wohnung sei – er müsse weg. Alexis gibt ihm Recht – zum Glück habe sie mit PI eine Wohnung gefunden… Das macht Castle fassungslos – er will es auf keinen Fall erlauben. Alexis antwortet nur, sie sei immerhin 19 und alt genug, um den Mietvertrag zu unterschrieben. Und: Habe Castle nicht auch mit 19 mit seiner Freundin zusammengelebt? Das, sagt Castle, sei etwas völlig anderes…

In der nächsten Szene klagt Castle Beckett sein Leid, doch die erzählt von ihrem Vater, als beide auf dem Weg zum Tatort sind. Bei der Toten handelt es sich um eine Bewährungshelferin, Shauna Davis, und Lanie meint, sie wurde gefoltert und dann wurde ihr die Kehle durchgeschnitten. Während mithilfe des Zeugen ein Phantombild angefertig wird, besuchen Castle und Beckett den Stiefbruder der Toten. Der erzählt, sie hätte bei einem Anruf berichtet, dass ein Mann sie auf Schritt und Tritt verfolge. Es sei niemand, den sie kenne.

Esüosito meldet, dass die Tote ihren Stalker vor ein paar Tagen angezeigt habe. Er habe ihr erzählt, die halbe Weltbevölkerung sei in Gefahr… Der Mann wurde zwar festgenommen, doch er wurde in psychiatrische Behandlung gesteckt, und seine Identität blieb anonym. Sei Foto passt auf das Phantombild. Das Team schaut sich eine Befragung des Unbekannten an – und der besteht darauf, dass er der Toten unbedingt helfen müsse, sonst wären alle tot… Und alles, was er wisse, sei 12 58… Der Mann wurde aber wieder entlassen – nun muss das Team ihn suchen. Doch wo und wie? Da erhält Ryan einenAnruf: Der Mann ist gerade wieder in die Wohnung der Toten eingebrochen…

Dort überwältigt ihn das Team, während er mit einer Art Handscanner Dokumente überprüft. Der Mann fordert wieder seine Freilassung, denn: er komme aus der Zukunft… Beim Verhör nennt sich der Unbekannte Simon Doyle und behauptet, aus dem Jahr 2035 zu kommen. Das ist natürlich faszinierend für Castle… Erzählt von Energiekriegen im Jahr 2031, von neuen Energiequellen wie einem Tachyonengenrator, mit dem man in die Vergangenheit reisen könne. Und seine Aufgabe war es, den Mord an der Toten zu verhindern… Denn irgendjemand sei unerlaubt in die Vergangheit gereits und könnte irgendetwas tun, das den Tod vieler Menschen bedeute. Er wisse nur, dass alles zu einem bestimmten Datum um 12:58 Uhr geschehen würde – und er habe versagt… Nun habe er nicht mehr viel Zeit, weil er bald in seine Zeit zurückgerufen werde.

Doch weil seine Fingerabdrücke mit denen am Tatort übereinstimmen, wird er abgeführt. Die Untersuchung des Geräts ergab, dass es sich wohl nur um einen Haufen Schrott handele. Während Beckett von der Schuld Doyles überzeugt ist, meldet sich Lanie: Doyle kann nicht der Täter sein. Die Frau wurde zwischen Mitternacht und 2 Uhr früh ermordet, Doyle aber erst um 4 Uhr aus der Psychiatrie entlassen… Die Uhr der Toten ist übrigens um 12:58 Uhr stehengeblieben – also kurz vor 1 Uhr in der Früh… Und Lanie hat noch mehr gefunden: Lippenstift am Hals der Toten. Sie war in der Nacht mit einer Frau zusammen…

Der Stiefbruder der Toten bestätigt, dass Shauna lesbisch war, aber er wisse nichts von einer aktuellen Beziehung. Ryan findet eine Kreditkartenabrechnung von einer Bar ganz in der Nähe der Toten. Esposito und Ryan gahren hin und erfahren, dass Shauna mit einer Prostituierten zusammen in der Bar war: Veronica. Esposito und Ryan finden sie. Beckett und Ryan befragen sie – sie gibt zu, dass sie von einem Mann bezahlt dafür wurde. Sie habe die Wohnungsschlüssel stehlen sollen. Doch dieser Mann ist nicht Simon Doyle… Vielmehr sei es ein Freund ihres „Managers“ gewesen.

Unterdessen trifft ein Psychiater ein, der sich um Doyle kümmern soll. Doch Doyle ist aus seiner Zelle verschwunden. Veronicas „manager“ trifft auch ein und erzählt, dass der sein Freund ein ehemaliger Zellengenosse sein, Garrett Ward. Ein übler Kerl, vielleicht ein Ex-Soldat. Und er habe immer von irgendwelchen unerledigten Aufträgen gesprochen… Und: Es gibt keinerlei Unterlagen von Garrett Ward vor seiner Zeit im Gefängnis. Castle schgließt sofort daraus, es müsse sich um den anderen Zeitreisenden handeln, von dem Doyle berichtet hatte. Die Akte von Garrett Ward beginnt damit, dass er eine Bombe zu einer Energiekonferenz bringen wollte. Ward sei in Verbindung mit einer radikalen Ökugruppe gewesen.

Beckett und Castle schauen alte Unterlagen über Ward durch. Castle findet einen Zeitungsbericht mit einem Foto von Shaunas Stiefbruder, der damals ein Redner bei der Konferenz war. Ist Ward hinter ihm her? Sie fahren zu desse Wohnung – doch kurz vorher wurde er bereits ermordet – von Ward, wie seine Frau aussagt. Der habe immer nach „The Child“ gefragt, also wohl nach einem Kind… Der Ermordete war theroetischer Physiker und hatte nach neuen Energiequellen geforscht (und schon merkt Castle wieder auf…).

An dieser Stelle höre ich mal wieder mit den Details auf – ich will ja die Spannung nicht komplett nehmen. Nur ein, zwei Bemerkungen: Doyle rettet Beckett und Castle vor Ward erzählt nebenbei, er habe auf einem Buchrücken gelesen, dass Castle mit Senatorin Beckett verheiratet sei und dass sie drei Kinder hätten… und Ward hat nicht nach „The Child“ gesucht, sondern nach einem Paul Deschile, der laut Doyle die Energiekriege 2031 dank eines Energieschilds gegen Neofaschisten verhindert habe. Und Beckett verschüttet Kaffee auf einen Brief – und der sieht nun genau so aus wie ein Foto des Briefes, das bei Ward gefunden wurde. Nun schaut Beckett etwas ungläubig… Obwohl im Grunde alles andere bisher erklärbar war…

Für Science Fiction-Fans (wie mich) eine gut Folge, wenngleich ein wenig abgehoben von der sonstigen Ermittlungsarbeit…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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