Bundes-SPD legt sich auf neue Spitze fest

Dass es nach dem Wahl-Desaster der SPD zum allgemeinen Stühlerücken kommen würde, war zu erwarten. Die Art und Weise, wie jetzt die Kandidaten bestimmt wurden, hinterlässt einen faden Beigeschmack und erinnert an den unwürdigen Abgang von Kurt Beck. Und immer im Hintergrund bei solchen Aktionen dabei: Andrea Nahles, die angedachte Generealsekräterin, die ihrem Ziel, Bundeskanzlerin zu werden, so immer näher kommen will.  Dumm nur: Solche Aktionen waren ja ebenfalls Ursache für das Debakel der SPD, und wird dieser Stil fortgeführt, was durchaus zu befürchten ist, dann werden die Sozialdemokraten auch bei weiteren Wahlen die passende Quittung bekommen und auch im Bund nicht mehr zweitstärkste Fraktion werden. Ein wirklicher Neuanfang wird von der Spitze um Gabriel, Nahles, Wowereit, Scholz und Kraft nicht zu erwarten sein. Einzige Überraschung ist Manuela Schwesig als vierte Vize. Oben sind alle zufrieden, unten rumort es. Wohin führt der Weg der SPD? Im Fußball würde ich sagen: klarer Abstiegskandidat…

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von: Elmar Friebe

Ausgebildet als Lehrer mit Zweitem Staatsexamen war ich in den 80er-Jahren von einem bundesweiten Einstellungsstopp betroffen. So landete ich Ende der 80-Jahre bei einem Computer-Magazin und bin seitdem als IT-Journalist tätig - und bereue es in keinster Weise. Dieser Blog ist eine rein private Webseite - und ich freue mich immer über interessante, positive oder kritische Kommentare zu den Beiträgen. Zu finden bin ich auch bei Google+ und bei Facebook.

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