Apple wird immer mehr zu einer moralischen Zensur-Lachnummer

Apple entwickelt sich dank Steven Jobs immer mehr zum moralischen Wächter seiner Benutzer – ob man will oder nicht. Gnadenlos werden zum Beispiel aus dem App Store alle Anwendungen verbannt, die auch nur den geringsten Bezug zu Sexualität haben. Dies gilt sowohl für das iPhone als auch etwa für das iPad. Jüngstes Beispiel: Eine Comic-Umsetzung von James Joyce „Ulysses“ – ein Werk, das im angeblich so prüden USA schon immer Probleme hatte – wurde nun auch aus dem App Store verbannt , wie wie Daily Finance vor ein paar Tagen meldete. Und in der Tat, das Comic zeigt wahrhaft schockierende Bilder, die die Zensoren bei Apple vermutlich mit rotverfärbten Pein-Gesichtern zu ihrer Bannungs-Aktion brachten. Ein solch abstoßendes Bild-Beispiel kann man hier sehen. Ist das nicht wirklich schrecklich und moralgefährdend?

Irgendwann wird Steve Jobs mit dem gesamten Apple-Team auch sicherlich eine Attacke gegen das San Fernando Valley reiten – ja, das liegt sogar in den USA und ist bekannt dafür, dass hier Unmengen an Pornofilmen gedreht werden. Aber hallo, und das in den prüden USA? Und wann wird Apple auf allgemeine Internetzensur drängen? Jedenfalls kann man alles sogar mit iPhone und iPad auch übers Internet anschauen – nur nicht per App Store. Diese Scheinheiligkeit von Apple überrascht – und wird immer so mehr zu einer Lachnummer.

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Elmar FriebeDas ist ein Beitrag von:

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